HCT kassiert 1:5-Niederlage

Der HC Thurgau verliert auswärts diskussionslos gegen Langenthal mit 1:5 (0:3, 1:1, 0:1). Der HCT kämpfte, hatte aber keine Chance.

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EISHOCKEY. «Konzentration in der Defensive und keine Strafen», forderte Trainer Marbach vor dem Match gegen Langenthal von seinen Spielern. Dies zu Recht: Langenthal ist Meister darin, Überzahlsituationen auszunutzen. Die Vorgabe von Marbach setzte sein Team zu Beginn des Spiels aber nicht um. Bieri kassierte nach knapp zwei Minuten eine Strafe, und prompt schoss Campbell das 1:0 für die Langenthaler. Die Strafen blieben in der Folge zwar mehrheitlich aus, aber das Defensivverhalten hatte noch einige Schwachstellen. So gelang es den Gastgebern, mit dem 3:0 im Rücken in die erste Pause zu gehen.

Interessant ist, was danach geschah. Trainer Marbach liess seinen Captain (Keller) während des restlichen Spiels auf der Bank, weshalb die Leuen nur noch mit zwei vollständigen Verteidigungslinien spielten. Das schien Wirkung zu zeigen. Lediglich ein Tor pro Drittel musste der HCT noch hinnehmen, und Küng rettete sein Team mit dem HCT-Ehrentor. Bis zum Schluss kämpfte die Equipe von Marbach unermüdlich, hatte gegen Langenthal aber keine Chance. Die Leuen haben mit ihrem Kampfgeist bewiesen, dass sie auch nach so vielen Niederlagen noch nicht aufgegeben haben. (a)

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