HC Thurgau schuldenfrei in die Saison 2017/18

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Eishockey Zum zweiten Mal in Folge steigt der NLB-Club Thurgau komplett schuldenfrei in die Meisterschaft. Die Ostschweizer erwirtschafteten in der Saison 2016/17, der ersten nach der ­Sanierung, einen Gewinn von 140000 Franken. Keine Selbstverständlichkeit in Zeiten, in denen Ligakonkurrenten wie Red Ice Martigny aus finanziellen Gründen die Segel streichen mussten. Zudem bewegte sich Thurgau in der abgelaufenen Saison auf den hinteren Tabellenrängen, schaffte aber den Einzug ins Playoff souverän. In den Viertelfinals scheiterte das Team von Trainer Stephan Mair am späteren NLB-Meister Langenthal.

Mit dem erwirtschafteten Gewinn legt der HC Thurgau die Basis, um in der zweithöchsten Spielklasse einen Schritt nach vorne zu tun. Erklärtes Ziel des in Weinfelden beheimateten Clubs ist es, in der NLB «ein gewichtiges Wörtchen mitzureden und vorne mitzuspielen», wie Präsident Hansjörg Stahel sagt. Zudem verfolge die Thurgauer Eishockey AG zusammen mit dem HC Thurgau und den HCT Young Lions das Ziel, den Kindern und Jugendlichen im ganzen Kanton eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung anzubieten. «Die Thurgauer Eishockey AG investiert jedes Jahr über 200000 Franken in den Nachwuchs», so Stahel.

Zwei neue Köpfe im Verwaltungsrat

Nebst dem Gewinn von 140000 Franken gab der HC Thurgau auch die Erweiterung des Verwaltungsrats um zwei Mitglieder bekannt. Mit Thomas Müller und Raphael Meister haben sich zwei neue Mitglieder zur Verfügung gestellt, die dem Thurgauer Eishockey seit vielen Jahren verbunden sind. Sowohl Müller, Vertreter der HCT Young Lions, wie auch Meister (Kommunikation) wurden einstimmig gewählt. Die bisherigen VR-Mitglieder Hansjörg Stahel (Präsident), Max Hinterberger (Vizepräsident) und Kurt Tanner (Finanzen) wurden einstimmig bestätigt. (mat)