HC Romanshorn weiterhin im Tief

Im 1.-Liga-Handball hat sich Frauenfeld endgültig vor dem Abstieg gerettet. Nicht aus seinem Tief heraus kommt dagegen Romanshorn, das die vierte Niederlage hintereinander einsteckte.

Fritz Bischoff
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Handball. Erst kurz vor Spielende, nach dem Treffer von Roman Künzler zum 27:26, stand der Auswärtssieg des TV Appenzell bei GC Amicitia Zürich fest. Damit besteht für Appenzell theoretisch weiter die Möglichkeit, die Aufstiegsspiele noch zu erreichen. Wenn nämlich der Tabellenzweite Albis Foxes in seinem letzten Spiel gegen Frauenfeld nur einen Punkt holt, so sind die Zürcher nicht mehr vom zweiten Platz zu verdrängen.

Für Frauenfeld geht es in dieser Partie lediglich noch um eine Ehrenmeldung. Trotz der 28:34-Niederlage im Kantonsderby gegen den HSCK haben die Hauptstädter den Ligaerhalt endgültig geschafft. Die Schützenhilfe kam dabei von Appenzell mit dem 27:26 gegen GC Amicitia Zürich.

Keine Zitterpartie

Damit kommt es in der letzten Runde nicht zur Zitterpartie um den Ligaerhalt zwischen GC Amicitia Zürich und dem SC Frauenfeld. Dieser konnte im Derby mit den Kreuzlingern in beiden Halbzeiten in der Anfangsphase jeweils mithalten, ja in der Anfangsphase der Partie gar die Führung behaupten. Doch schliesslich war der HSC – auch dank seinem zehnfachen Torschützen Gabor Fülöp – das ausgeglichenere Team, das auch verdient zum Sieg kam.

Vierte Niederlage in Folge

Der HC Romanshorn ist zum Ende der Saison leistungsmässig weit von der Form entfernt, die ihn in der Vorrunde auszeichnete. Mit dem klaren 20:33 (9:19) bei den Albis Foxes kassierten die Thurgauer die vierte Niederlage in Folge und sind auf den siebten Platz zurückgefallen. Immerhin zeigten die Thurgauer eine solide Anfangsphase, brachen aber in den letzten acht Minuten der ersten Halbzeit völlig ein, als sie bei acht Gegentreffern selber lediglich einmal reüssierten. So ging es in der zweiten Halbzeit nur um eine Schadensbegrenzung.

Fides überrascht den Leader

Keine Blösse gibt sich zum Saisonende Fides. Der 30:28-Auswärtssieg beim Leader Horgen ist sogar eine unerwartete positive Überraschung. Aber Horgen ist wohl vom ersten Platz nicht mehr zu verdrängen. Doch die St. Galler haben sich auf den sechsten Platz verbessert und können sich mit Erfolgen in den noch zwei ausstehenden Partien weiter verbessern.

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