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HAUCHDÜNN: Ein Hundertstelkrimi zum Abschluss

Lindsey Vonn gewinnt in Åre die letzte Abfahrt des Winters. Doch den Kampf um die kleine Kristallkugel verliert die Amerikanerin trotzdem – auf Sophia Goggia fehlen ihr am Ende drei Punkte.
Werner Eisenring (sda)
Sophia Goggia fährt in der Abfahrtswertung zur Kristallkugel. (Bild: AP)

Sophia Goggia fährt in der Abfahrtswertung zur Kristallkugel. (Bild: AP)

Olympiasiegerin und Disziplinenleaderin Sofia Goggia, mit 23 Punkten Vorsprung gestartet, fuhr bei der achten und letzten Frauenabfahrt in dieser Saison sechs Hundertstel hinter Lindsay Vonn auf den zweiten Platz. Dadurch konnte sie die Wertung mit drei Punkten Vorsprung für sich entscheiden. Bis zuletzt zitterte die Italienerin, denn hätte sich noch eine andere Fahrerin zwischen Vonn und ihr platziert, wäre die Kugel an die Amerikanerin gegangen.

Vonns Teamkollegin Alice McKennis machte es dann auch tatsächlich nochmals spannend. Mit Nummer 23 setzte sie sich auf Platz drei, nur 22 Hundertstel hinter Goggia, die dadurch aber ihre erste Kristallkugel überhaupt gewann. Vergangenen Winter hatte die Italienerin hinter der Slowenin Ilka Stuhec Platz zwei in der Abfahrtswertung belegt.

Jasmine Flury mit Bestergebnis

Vonn musste sich letztlich damit trösten, dank ihrem fünften Saisonerfolg zum 82. Mal ein Weltcuprennen gewonnen zu haben. Der Rekordmarke von Ingemar Stenmark, die bei 86 Siegen steht, rückte dadurch erneut etwas näher. Die Liechtensteinerin Tina Weirather, die ebenfalls noch minimale Aussichten auf den Gewinn des Disziplinen-weltcups hatte hegen können, wurde Siebente. Schon bei ihrer Zieldurchfahrt stand für Wei­rather fest, dass sie die Kristallkugel nicht gewinnen kann.

Aus Schweizer Sicht sorgte Jasmine Flury im schwedischen Are für eine positive Überraschung. Die Bündnerin zeigte im letzten Rennen ihre beste Abfahrt des Winters. Als Fünfte verpasste die 24-Jährige aus Davos das Podest lediglich um neun Hundertstel. Anfang Dezember in St. Moritz hatte Flury im Super-G ihren ersten Weltcupsieg eingefahren, doch in der Abfahrt war sie einzig in Bad Kleinkirchheim als Sechste unter die besten zehn Fahrerinnen gekommen.

Die weiteren Schweizerinnen konnten die Erwartungen nicht erfüllen. Corinne Suter wurde als zweitbeste Schweizerin Zwölfte. Slalomspezialistin Wendy Holdener beendete ihr Debüt in der Abfahrt nach einer guten Fahrt auf dem 14. Rang. Da beim letzten Rennen der Saison jeweils die ersten 15 Fahrerinnen Weltcuppunkte erhalten, konnte Holdener einige Zähler sammeln. Zwei Ränge hinter der Schwyzerin landete Michelle Gisin. Lara Gut schied aus.

Werner Eisenring (SDA)

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