HAPPY END: Mladenovics Blockade

Die Französin Kristina Mladenovic gewinnt an den French Open trotz Hexenschuss. Die Favoriten starten souverän.

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Fast wäre die grösste französische Hoffnung auf den Sieg am French Open bereits in der ersten Runde gescheitert. Kristina Mladenovic kämpfte sich aber trotz blockiertem Rücken zum Sieg. Nach fast zwei Stunden schossen Kristina Mladenovic die Tränen in die Augen. 9:7 hatte sich die aufstrebende Nummer 14 der Welt im dritten Satz gegen die bescheidene Amerikanerin Jennifer Brady (WTA 88) durchgesetzt. Aus der vermeintlich einfachen Startaufgabe wurde fast eine sportliche Tragödie, weil am Sonntag Mladenovics Rücken blockiert hatte.

«Das war nicht gut heute», meinte die 24-jährige Nordfranzösin mit serbischen Wurzeln erleichtert. «Aber ich wollte mir wenigstens die Chance geben, im Turnier zu bleiben.» Die Ärzte hätten gesagt, es brauche rund 48 Stunden, bis der Rücken wieder gut sei.

Topgesetzte Männer sicher weiter

Die beiden Topfavoriten bei den Männern, Rafael Nadal und Novak Djokovic, starteten derweil souverän ins Turnier und gewannen jeweils in drei Sätzen. Nadal liess dem ebenso talentierten wie unkonstanten Franzosen Benoît Paire (ATP 45), der zum Beispiel in Madrid Stan Wawrinka bezwungen hatte, keine Chance und setzte sich in 1:52 Stunden 6:1, 6:4, 6:1 durch. Ein bisschen länger brauchte Titelverteidiger Djokovic gegen den Spanier Marcel Granollers (ATP 77). Unter den Augen seines neuen Beraters Andre Agassi gewann er in 2:27 Stunden 6:3, 6:4, 6:2. Einen völlig unwiderstehlichen Eindruck hinterliess er dabei nicht. Djokovic beging 29 unerzwungene Fehler, musste viermal seinen Aufschlag abgeben und brauchte im zweiten Satz neun Satzbälle. (sda)

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