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HANDBALLDERBY: St.Otmar gewinnt gegen Fortitudo Gossau

St. Otmar gewinnt daheim gegen Fortitudo Gossau verdient 30:24. Die Stadtsanktgaller kämpfen leidenschaftlich und sind so gut wie sicher für das NLA-Playoff qualifiziert.
Daniel Good
Handball Männer NLA: TSV St. Otmar St. Gallen gegen TSV Fortitudo Gossau. St. Gallen Severin Kaiser gegen Gossau Marcel Oertig und Yannick Harder (rechts) durch. (Bild: Urs Bucher)

Handball Männer NLA: TSV St. Otmar St. Gallen gegen TSV Fortitudo Gossau. St. Gallen Severin Kaiser gegen Gossau Marcel Oertig und Yannick Harder (rechts) durch. (Bild: Urs Bucher)

Im Vorfeld der Partie sprach einiges gegen St. Otmar: Gossau schnitt in diesem Jahr besser ab, und die Stadtsanktgaller mussten den Ausfall fünf wichtiger Spieler verkraften. Aber jene, die noch bei Kräften waren, kämpften bis zum Umfallen und verschafften ihrem Club einen wichtigen Sieg. Dank des 30:24-Erfolgs gegen Fortitudo baute St. Otmar die Vormachtstellung in der Tabelle der NLA-Abstiegsrunde weiter aus und kann mit der Teilnahme am Playoff rechnen. Für Gossau könnte es in den drei verbleibenden Runden noch eng werden. Der Vorsprung auf GC Amicitia Zürich, den Rivalen im Kampf um den letzten Playoffplatz, beträgt nur noch einen Punkt.

St. Otmar spielte, wie es sonst Gossau zu tun pflegt. Mit Engagement, Feuer und Leidenschaft. Über den Kampf und Emotionen fanden die Stadtsanktgaller auch zum Spiel. Die Deckung war stark, vor allem nach dem Eintritt von Trainer Vedran Banic. Der 34-jährige Kroate musste aufgrund der vielen Ausfälle eine Doppelrolle ausfüllen.

Als Banic nach knapp 20 Minuten erstmals aufs Spielfeld kam, lag St. Otmar bloss mit einem Tor im Vorsprung. Zur Pause führte Banics Team schon 16:13. In der zweiten Spielhälfte blieb der 16. Sieg im 27. Ostschweizer Derby ungefährdet.

«Wir haben gesehen, wie gut es herauskommt, wenn wir zu hundert Prozent alles geben», sagte Banic, der seit September Trainer St. Otmars ist. Der Einsatz als Spieler soll aber nur eine Ausnahme gewesen sein.

Der Matchwinner steht im Tor

Der wichtigste Akteur St. Otmars vor 1250 Zuschauern war Goalie Jonas Kindler, der fast die Hälfte aller Gossauer Versuche abwehrte. Das ist eine Erfolgsquote, die sonst Gossaus Torhüter Aurel Bringolf auszeichnet. In der gestrigen Partie hielt der 52-fache Schweizer Nationalspieler aber fast nichts. Bringolf steht in der kommenden Saison bei St. Otmar unter Vertrag.

Dank der Qualitäten Bringolfs kam Fortitudo in dieser Saison schon weit. Bis gestern blieben die Gossauer in diesem Jahr unbesiegt. Das erste Derby 2018 gewannen sie hoch. Gestern waren sie aber überfordert.

Die Angriffe und Schüsse St. Otmars waren oft von hervorragender Qualität. Bringolf stand gegen den EM-Torschützenkönig Ondrej Zdrahala häufig auf verlorenem Posten. Der Tscheche spielte so lange wie noch nie in diesem Jahr. Auch der Deutsche Max Höning kam auf viel Einsatzzeit und erzielte sechs Treffer. Ebenfalls sechsmal erfolgreich für St. Otmar war Flügel Severin Kaiser. Zdrahala und der Serbe Igor Milovic trafen je fünfmal.

Die individuell starken Spieler St. Otmars stellten sich aber auch in den Dienst der Mannschaft. Eine Tugend, die ansonsten vor allem Gossau starkmacht. Gestern wurde Fortitudo aber mit den eigenen Mitteln besiegt.

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