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HANDBALLDERBY: Gossau erstmals Favorit

Morgen stehen sich St. Otmar und Fortitudo in der NLA zum 27. Mal gegenüber. In den ersten Runden dieses Jahres hat der Wind gedreht.
Daniel Good
Gossaus Rückraumspieler Samuel Weingartner setzt St. Otmars Abwehr unter Druck. (Bild: Urs Bucher)

Gossaus Rückraumspieler Samuel Weingartner setzt St. Otmars Abwehr unter Druck. (Bild: Urs Bucher)

Daniel Good

St. Otmar war im Vorfeld eines Ostschweizer Handballderbys in der NLA immer Favorit. In ­diesem Jahr aber haben sich die Stärkeverhältnisse verschoben. Fortitudo Gossau, in der Vergangenheit ein notorischer Abstiegskandidat, steht noch ohne Niederlage zu Buche. In der NLA-­Abstiegsrunde sammelte die Mannschaft auch dank des Heimsieges gegen St. Otmar drei Punkte mehr als die Stadtsanktgaller. Die Formkurve der Gossauer zeigt weiterhin nach oben, wogegen St. Otmar auch 2018 keine Fortschritte erkennen lässt. Nur mit Glück kam der siebenfache Meister Mitte Woche um eine Niederlage gegen GC Amicitia Zürich herum. Fortitudo hingegen entledigte sich der Pflichtaufgabe in Endingen souverän.

Das dritte Ostschweizer NLA-Derby in diesem Jahr beginnt morgen um 17 Uhr in der Sporthalle Kreuzbleiche. St. Otmar hat also Heimrecht. Aber aufgrund der bisher gezeigten Leistungen ist zum ersten Mal im St. Galler NLA-Derby Gossau zu favorisieren. Die erste Direkt­begegnung 2018 in der Kreuzbleiche endete vor knapp zwei Wochen 27:27. In den bislang 26 Vergleichen setzte sich St. Otmar 15-mal durch, Fortitudo war 8-mal erfolgreich.

Gossaus Trainer erhielt in St. Gallen keinen Job

Einer der Baumeister des Gossauer Höhenflugs ist Trainer Rolf Erdin, der Ende Saison aufhört. Der heute 41-jährige Erdin war als Spieler Captain St. Otmars. In Gossau leistet er als Trainer seit Jahren gute Arbeit. Deshalb sollte er in der kommenden Saison St. Otmar übernehmen. St. Otmars Sportchef Dominique Gmür traf sich mit Erdin, der sich interessiert zeigte.

Aber der Vorstand St. Otmars mit Präsident Hans Wey entschied, Vedran Banic vom Interims- zum Cheftrainer zu befördern und mit einem Vertrag bis 2019 auszustatten. Gmür zog sich deshalb nach vielen Jahrzehnten im Dienste St. Otmars verärgert zurück. Jungtrainer Banic, seit September im Amt, gelang es noch nicht so recht, das eigentlich gut besetzte Stadtsanktgaller Team mit EM-Torschützenkönig Ondrej Zdrahala vorwärtszubringen. In der Abstiegsrunde gab es erst zwei Siege.

Immerhin kann St. Otmar ­damit rechnen, die Abstiegsrunde unter den ersten zwei zu beenden und somit das Playoff zu ­erreichen. Die Qualifikation für das Playoff ist auch für Fortitudo in Griffnähe. Erstmals in der Vereinsgeschichte. Deshalb wird die Gossauer Mannschaft auch morgen mit reichlich Feuer und Leidenschaft auflaufen.

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