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HANDBALL: Zu viele Penalties vergeben

Der HSC Kreuzlingen kommt im Ostschweizer Derby gegen den SV Fides St. Gallen nicht über ein 22:22 hinaus. Drei verschossene Penalties kosten den durchaus möglichen Sieg.
Markus Rutishauser
Der HSC Kreuzlingen (rot-schwarz) gibt in der Egelseehalle gegen Fides St. Gallen den Sieg aus der Hand und gewinnt nur einen Punkt. (Bild: Mario Gaccioli)

Der HSC Kreuzlingen (rot-schwarz) gibt in der Egelseehalle gegen Fides St. Gallen den Sieg aus der Hand und gewinnt nur einen Punkt. (Bild: Mario Gaccioli)

HANDBALL. In der 1.-Liga-Tabelle bleiben die Kreuzlinger mit dem Remis gegen St. Gallen zwar auf Tuchfühlung mit den Aufstiegsrundenplätzen, doch verpassten sie den Sprung auf Platz 2 nach Verlustpunkten. Zumindest kommt das Team von Andy Dittert dem Saisonziel, eine Plazierung in den Top 5, immer näher. Am Samstag gastiert der HSCK um 18 Uhr beim HC Romanshorn, der den Abstieg mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht mehr verhindern kann.

Positive erste Halbzeit

Die junge Kreuzlinger Mannschaft zeigte gegen die St. Galler, welche man aufgrund ihrer Transfers deutlich weiter oben in der Tabelle erwartet hatte, eine positive erste Halbzeit. Insbesondere in der Defensive stellte man die Gäste vor einige Probleme. Nach rund 20 Minuten übernahm der HSCK das Diktat und erspielte sich einen Viertorevorsprung. In dieser Phase hatte man die St. Galler im Griff. Diese durften sich primär bei ihrem Torhüter Lukas Buff bedanken, dass ihr Rückstand nicht höher ausfiel.

Sieg aus der Hand gegeben

Den 12:9-Vorteil zur Pause konservierten die Kreuzlinger zu Beginn der zweiten Hälfte. Nach dem 15:11 von Milan Kozak passte beim HSCK aber offensiv während zehn Minuten nichts mehr zusammen. Die Gäste nützten diese Schwächephase und glichen dank drei Treffern in Serie aus. Die Thurgauer konnten aber postwendend reagieren und lagen in der Schlussviertelstunde wieder mit zwei bis drei Toren vorne. Ein kämpferischer SV Fides liess sich jedoch nie abschütteln. Trotzdem hätte der HSCK die Partie in den letzten fünf Minuten für sich entscheiden müssen. Einerseits scheiterte man aber beim Stand von 20:19 bereits zum drittenmal vom Penaltystrich an Buff, und dann kassierte man in Überzahl auch noch zwei Gegentreffer durch Jeremias Ryser, der im Januar vom NLA-Club TSV St. Otmar St. Gallen zu Fides gewechselt hatte. Eine letzte Chance zum Siegestreffer vergab Linksaussen Istvan Fekete drei Sekunden vor dem Abpfiff, doch scheiterte er ein letztes Mal am starken St. Galler Schlussmann.

Verhaltener Jubel

Die verpassten Chancen liessen die Kreuzlinger nur verhalten über das Unentschieden jubeln. Sie wussten, dass ein Sieg möglich gewesen wäre. Für die St. Galler könnte der Punktgewinn im Kampf gegen den Gang in die Barrage noch sehr wertvoll sein. Vier Spieltage vor Schluss beträgt ihre Reserve auf Platz 9 immerhin vier Punkte.

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