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HANDBALL: Vorgezogener Final

Im Playoff-Halbfinal kommt es morgen zur Affiche zwischen Titelverteidiger Schaffhausen und Cupsieger Thun. Im zweiten Spiel trifft Winterthur auf Kriens-Luzern.
Vor einem Jahr in der BBC Arena: Manuel Liniger jubelt im dritten Playoff-Finalspiel zwischen Schaffhausen und Thun. (Bild: Nick Soland/KEY)

Vor einem Jahr in der BBC Arena: Manuel Liniger jubelt im dritten Playoff-Finalspiel zwischen Schaffhausen und Thun. (Bild: Nick Soland/KEY)

Dass sich die Kadetten Schaffhausen und Wacker Thun nicht mögen, ist kein Geheimnis. Die Rivalität zwischen den zwei erfolgreichsten Vereinen der vergangenen Jahre ist gross. Die Schaffhauser gewannen seit 2010 sechsmal den Meistertitel und dreimal den Cup. Die Thuner wurden ihm gleichen Zeitraum einmal Meister und stemmten dreimal die Cuptrophäe in die Höhe. In der vergangenen Saison lieferten sich die beiden Teams einen packenden Final, den die Kadetten im fünften und entscheidenden Spiel 30:28 für sich entschieden. In der 57. Minute stand es noch 27:27.

«Solche Rivalitäten braucht es, um unseren Sport interessant zu machen», sagte die Schaffhauser Teamstütze Manuel Liniger. Dass es nun bereits im Halbfinal zu diesem Vergleich kommt, spielt für ihn keine Rolle. Die Kadetten steigen als Favorit in die Serie. Für Liniger ist es ein positiver Druck. «Es ist schön, in einer Mannschaft zu spielen, die in der Lage ist, alle nationalen Titel zu gewinnen. Das ist keine Belastung, sondern ein Ansporn.»

Allerdings hinterliessen die Schaffhauser in dieser Saison keinen unwiderstehlichen Eindruck. Die letzten beiden Partien verloren sie. Liniger führte das auf ein Spannungstief zurück, sieht darin aber auch einen Vorteil. «Vielleicht brauchten wir das, damit uns bewusst wird, dass es nicht von alleine geht», so Liniger. «Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie auf sehr hohem Niveau Handball spielen kann. Wenn jeder 100 Prozent gibt, können wir alle schlagen.»

Selbstbewusste Thuner

Eine bittere Niederlage kassierten die Schaffhauser in diesem Jahr bereits gegen Wacker, Anfang Februar im Cup-Halbfinal. «Das war absolut unnötig», sagte Liniger. Die Thuner ihrerseits schöpfen daraus Selbstvertrauen. «Wir haben bewiesen, dass wir sie in wichtigen Spielen bezwingen können», sagte der Thuner Aufbauer Lenny Rubin. (sda)

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