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HANDBALL: Verlieren verboten

Heute stehen die Ostschweizer NLA-Mannschaften wieder im Playoff-Einsatz. Erstmals haben St. Otmar und Gossau Heimrecht. Dieser Vorteil soll zum Ausgleich in den Viertelfinal-Serien führen.
Daniel Good
Bewährungsproben für Gossau mit Marcel Oertig (links) und St. Otmar mit Amadeus Hedin. (Bild: Urs Bucher)

Bewährungsproben für Gossau mit Marcel Oertig (links) und St. Otmar mit Amadeus Hedin. (Bild: Urs Bucher)

Daniel Good

In den Playoff-Viertelfinals sind St. Otmar gegen Pfadi Winterthur und Fortitudo Gossau gegen Wacker Thun Aussenseiter. In den ersten Spielen hielten sich die Abstiegsrunden-Teilnehmer aus der Ostschweiz aber tapfer. St. Otmar hielt gegen Pfadi lange Zeit mit und geriet erst in der Schlussphase aus dem Tritt. Sechs Minuten vor dem Ende stand die Partie unentschieden, dann setzte sich Winterthur 28:25 durch. Gossau führte in Thun zur Pause sogar und verlor gegen den Qualifikationssieger 21:27.

Die ansehnlichen Leistungen zum Auftakt der Viertelfinals nähren die Hoffnungen in St. Gallen und Gossau. St. Otmar trifft heute um 20.15 Uhr in der Kreuzbleiche zum zweiten Mal im diesjährigen NLA-Playoff auf Pfadi Winterthur. Fortitudo Gossau tritt schon um 19.30 Uhr in der heimischen Buechenwaldhalle wieder gegen Wacker Thun an. Es gilt für die Ostschweizer Clubs, aus dem Heimrecht den entscheidenden Vorteil zu ziehen und nach Siegen auf 1:1 auszugleichen. Die Viertelfinalserien führen über maximal fünf Begegnungen. Die dritten Partien finden nach der Nationalmannschaftspause am Mittwoch, 11. April, statt.

Reichlich Optimismus in St. Otmars Reihen

Mit einem guten Gefühl steigt St. Otmar ins heutige Heimspiel. Pfadi Winterthur ist eine Equipe, die den Stadtsanktgallern liegt. Schon in der Hauptrunde im Herbst gelang St. Otmar gegen den heutigen Playoff-Gegner ein Heimsieg. Im Auswärtsspiel machten die Ostschweizer einen 12:17-Rückstand wett, vergaben aber zu viele Chancen vom Penaltypunkt. Im Vergleich zur ersten Begegnung am vergangenen Freitag muss St. Otmars Deckung noch stabiler stehen. Trainer Vedran Banic ist einsatzbereit, falls in der Verteidigung Not am Mann herrscht. Der Linkshänder Igor Milovic ist trotz einer Daumenverletzung dabei. Weiter fehlen wird der an der Hüfte operierte Kreisläufer Benjamin Geisser. Deshalb wird Tobias Wetzel erneut ein grosses Pensum zu absolvieren haben.

Auf Gossauer Seite sind Niels Ham, Yannick Harder und Samuel Weingartner angeschlagen. Zudem wurden der Topskorer Lucius Graf und das Toptalent Jannic Störchli nach dem ersten Spiel gegen Thun am Mittwoch krank. Alle werden jedoch mit von der Partie sein im heutigen Spiel. Thun ist abermals deutlich zu favorisieren. Die Gossauer wollen anlässlich der ersten Playoff-Teilnahme aber unbedingt ein zweites Heimspiel bestreiten. Die beste Gelegenheit, das Ziel zu erreichen, eröffnet sich Fortitudo heute Abend.

Vorsicht vor den Thuner Gegenstössen

Um Thun zu besiegen, muss in den Reihen der Gossauer sehr viel zusammenpassen. «Der Goalie muss herausragend sein, die Deckung ebenfalls. Und im Angriff dürfen wir uns nicht zu viele Fehler leisten, weil Thuns Gegenstösse sehr gefährlich sind», sagt Fortitudos Trainer Rolf Erdin im Vorfeld seines möglicherweise letzten Heimspiels mit Gossau. Der 41-jährige Erdin tritt Ende Saison von seinem Amt zurück.

In Gossau wie in St. Gallen hoffen sie auf die Unterstützung der Zuschauer. Siege sind praktisch Pflicht für die Ostschweizer Mannschaften. Sonst droht schon am 11. April das Saisonende.

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