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HANDBALL: Und weiter in Richtung Playoff

Fortitudo Gossau bleibt das erfolgreichste und einzig unbesiegte Team der NLA-Abstiegsrunde. Die Fürstenländer setzen sich auswärts gegen Endingen 25:17 durch.
Jörg Greb, Siggenthal

Nach dem Unentschieden vom Wochenende bei St. Otmar hatten es die Aargauer angekündigt: «Jetzt beginnt der Kampf gegen die Relegation endgültig, und für diesen Kampf sind wir bereit.» Diese Kampfansage hatten die Fürstenländer natürlich im Kopf auf ihrer Anreise und vor dem Spiel. «Wir gingen von einer harten und engen Partie aus», so Torhüter Aurel Bringolf. Doch dazu kam es nicht. Zu einseitig verlief die Partie zu Beginn. Die Basis zu diesem wichtigen Erfolg legten die Gossauer in den ersten 20 Spielminuten. Dabei erarbeiteten sie sich eine Differenz von neun Treffern (13:4).

Bringolf: «Die Deckung glich einem Bollwerk»

Und während beim Heimclub aus Ratlosigkeit Panik und Resignation wurde, verstanden es die Gäste, das zuletzt gestärkte Selbstvertrauen in die Waagschale zu werfen. Es wurde gar noch besser. Das 16:5 nach knapp 21 Minuten war eine Demütigung für die noch bei St. Otmar stark kämpfenden Aargauer. «Unsere Deckung glich einem Bollwerk und ich begann mich dahinter schnell sehr wohl und sicher zu fühlen», so Bringolf. Der Beweis dafür: Von den nur acht Treffern in den ersten 30 Minuten von Endingen, glückten zwei, nur zwei aus dem Rückraum. Und hinzu kam, dass das Angriffsspiel funktionierte, mit Varianten immer wieder Lücken erarbeitet und genutzt wurden.

Nur vorübergehend Unruhe ins Gossauer Spiel brachten die Schiedsrichter sodann mit einer harten roten Karte gegen den zuvor starken Niels Ham. Doch es blieb bei den acht Gegentreffern bis zum Pausenpfiff. Obwohl nach der Pause anfänglich die Abläufe wenig passten und die Endinger nun alles auf eine Karte setzten, lief Fortitudo nie Gefahr, den soliden Vorsprung zu verspielen. Mit diesem wichtigen Sieg haben die Fürstenländer den direkten Abstieg praktisch vermieden. Vielmehr lockt die Perspektive auf das Playoff immer stärker.

Jörg Greb, Siggenthal

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