Handball
St.Otmar gewinnt beim RTV Basel 29:21

St.Otmar bestätigt seinen Anspruch auf den NLA-Spitzenplatz nach einem ungefährdeten Sieg gegen den RTV Basel.

Fritz Bischoff
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St.Otmars Captain Tobias Wetzel erzielte aus zwölf Abschlüssen zehn Tore und realisierte damit einen persönlichen Rekord.

St.Otmars Captain Tobias Wetzel erzielte aus zwölf Abschlüssen zehn Tore und realisierte damit einen persönlichen Rekord.

Archivbild: Eveline Beerkicher

Dank einem eigentlichen Steigerungslauf in der 2. Halbzeit bestätigen St.Otmars Nationalliga A-Handballer in ihrem Auswärtsspiel beim RTV Basel mit dem schliesslich ungefährdeten 29:21-Sieg ihren Anspruch auf einen Spitzenplatz. Diesen Ansprüchen - ein Spitzenteam zu sein - wurden die St.Galler in den ersten 30 Spielminuten nur bedingt gerecht. Wohl lagen sie mehrheitlich knapp in Führung, doch verpassten sie es dem Geschehen schon frühzeitig die Richtung eines Sieges zuzuordnen.

«Irgendwie fanden wir einfach nicht wunschgemäss ins Spiel»

stellte Andrija Pendic fest. Der Ligatopskorer hatte sein zwischenzeitliches persönliches Erfolgserlebnis, als er in der 20. Minute zur 9:6-Führung traf: Es war dies sein 100. Treffer der aktuellen Meisterschaft. Am Ende der Partie standen für ihn auf dem Statistikblatt neun Tore, womit er diese Saison in 14 Partien jetzt schon auf ein Total von 106 Treffer kommt.

Rekord für Tobias Wetzel

Am Ende als noch treffsicherer erwies sich Tobias Wetzel. Der Captain erzielte aus zwölf Abschlüssen zehn Tore und realisierte damit einen persönlichen Rekord. «Ich habe immer wieder sehr gute Anspiele auf die Kreisposition erhalten, was mir meine Aufgabe etwas erleichtert hat», resümierte er, erwähnte aber auch noch, dass das Spielgeschehen unmittelbar vor der Pause nicht nach seinen Vorstellungen verlaufen sei.

Damit sprach er an, dass sein Team in den letzten 75 Sekunden der 1. Halbzeit die 12:9-Führung noch zum 12:12-Pausenergebnis vertan hatte. Doch diese Schwächephase, die irgendwie bezeichnend dafür war, dass den St.Gallern der letzte Einsatzwille gefehlt hatte, war schliesslich der entscheidende Weckruf für die 2. Halbzeit.

Sichere Deckung und gute Abschlüsse

Mit fünf Toren innerhalb von nur sechs Minuten ging St.Otmar das Geschehen nach der Pause sehr konzentriert an und signalisierte damit den Baslern, wer von nun an die Marschrichtung vorgeben würde. Die Deckung der Gäste stand vor einem einmal mehr sehr sicher agierenden Torhüter Aurel Bringolf kompakt und aggressiv.

Mit Ausnahme des Basler Topskorers Aleksander Spende, der am Ende auf elf Tore kam, hatten die St.Galler die gegnerischen Akteure im Griff. Es gelang auch immer wieder den Gegner zu Fehlern zu verleiten und diese zu schnellen Angriffsauslösungen zu nutzen. Dies in Verbindung mit einer guten Wurfauswertung liess am Ende den ungefährdeten sechsten Sieg in Folge entstehen.