Handball
St.Otmar geht als haushoher Favorit in die letzte Partie des Jahres

Die Siegesserie ist gerissen. Nun wollen die St.Galler Handballer das turbulente Jahr 2020 mit zwei Punkten in Endingen versöhnlich abschliessen.

Ives Bruggmann
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Filip Maros setzt in der Partie gegen Pfadi Winterthur zum Wurf an.

Filip Maros setzt in der Partie gegen Pfadi Winterthur zum Wurf an.

Michel Canonica

St.Otmar bewegt sich zurzeit auf Augenhöhe mit den Topteams der Liga. Dank einer Serie von sieben Siegen bot sich am Mittwoch im Spitzenspiel gegen Kriens-Luzern sogar die Möglichkeit, die Tabellenspitze zu übernehmen. Doch der achte Erfolg wollte nicht gelingen, zu viel passte an diesem Abend nicht zusammen. Und dennoch wurde es am Ende noch knapp, weil Goalie Jonas Kindler zur Höchstform auflief.

Coach Andy Dittert blickte nach der Niederlage bereits wieder nach vorne:

«Wenn wir gegen Endingen gewinnen, können wir zufrieden sein mit dem ersten Teil der Saison. Wir wollen das Jahr mit einer positiven Note beenden.»

Zwei Punkte in Endingen sind Pflicht

Ein Blick auf die Tabelle zeigt: Alles andere als ein St.Galler Sieg in Endingen wäre eine Überraschung. Die Aargauer gewannen in dieser Saison erst ein Spiel. Seit zehn Partien warten die Surbtaler zudem auf den zweiten Vollerfolg. Am Donnerstag erfolgte der nächste Rückschlag. Der bisherige Tabellenletzte GC Amicitia holte sich im Direktduell mit Endingen im 15. Spiel den ersten Sieg und zog in der Tabelle am Team von Trainer Zoltan Majeri vorbei.

Ganz anders sieht die Lage bei St.Otmar aus. Die Niederlage gegen Kriens-Luzern war erst die vierte in 16 Spielen. Gewinnen die St.Galler die letzte Partie des Jahres, schliessen sie die Herbstrunde mindestens auf dem vierten Platz ab. Dieser Rang ist auch das erklärte Ziel St.Otmars für die Qualifikation, die 27 Runden umfasst.