HANDBALL: Steigerungslauf ins Glück

Mit dem am Ende deutlichen 29:19 gegen Aufsteiger GC Amicitia Zürich feiern die Frauen des HSC Kreuzlingen ihren ersten Saisonsieg in der NLA.

Markus Rutishauser
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Kreuzlingens Pashke Marku wird von einer Zürcherin am Wurf gehindert. (Bild: Mario Gaccioli)

Kreuzlingens Pashke Marku wird von einer Zürcherin am Wurf gehindert. (Bild: Mario Gaccioli)

Markus Rutishauser

sport@thurgauerzeitung.ch

Kreuzlingens Jennifer Gratwohl, die mit acht Treffern erfolgreichste Werferin der Partie, brachte es nach dem Abpfiff auf den Punkt: «Wir haben nach der nicht optimal verlaufenen ersten Halbzeit einfach weitergemacht und an unsere Fähigkeiten geglaubt. Das hat sich ausbezahlt.» Tatsächlich vermochten sich die Thurgauerinnen gegen GC Amicitia Zürich nach einem verhaltenen Beginn (4:5/9. Minute und 10:9/25.) markant zu steigern. Und in gleichem Masse, wie der HSCK zulegte, schien bei den Aufsteigerinnen aus Zürich der Glaube an einen Punktgewinn zu schwinden.

Die ersten Minuten nach der Pause waren wegweisend. Aus einem 13:11 machten die Kreuzlingerinnen ein 18:11. Erst nach achteinhalb Minuten gelang GC Amicitia wieder ein Treffer durch seine beste Offensivkraft, die starke Flügelspielerin Marina Decurtins. Doch der NLB-Meister besass an diesem Tag nicht die Mittel, um die Thurgauerinnen in den letzten 20 Minuten nochmals in Bedrängnis bringen zu können. Den Zürcherinnen unterliefen auch zu viele Fehler. Kreuzlingen, das auf zwei gute Torfrauen zählen konnte – Adriane Hajduk in der ersten und Andjela Roganovic in der zweiten Halbzeit –, lag nach 51 Minuten erstmals mit zehn Treffern vorne und brachte diesen Vorsprung über die Zeit.

In der Tabelle neu auf Platz fünf

Nach der 26:32-Niederlage gegen Brühl und dem Heimsieg gegen GC Amicitia Zürich zwei Tage später stiess Kreuzlingen in der NLA auf den fünften Platz vor. Im nächsten wichtigen Heimspiel am 21. Oktober gegen das viertplatzierte Thun werden im Kampf um die Finalrundenteilnahme die Weichen gestellt.