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HANDBALL: Starke Reaktion auf die Niederlagenserie

Nach einem glanzlosen Auftritt gegen Appenzell unter der Woche gelang dem SC Frauenfeld im Derby gegen Kreuzlingen der Befreiungsschlag. Dank des 29:26-Siegs bleibt die 1.-Liga-Finalrunde hochspannend.

Nach den ungenügenden Leistungen in den vergangen Wochen und drei Niederlagen in Folge musste der SC Frauenfeld irgendwann eine Reaktion zeigen. Sie gelang im Derby gegen den HSC Kreuzlingen. Mit einem 2:0 fanden die Frauenfelder den optimalen Einstieg ins Spiel. Die Gäste aber rappelten sich unter ihrem neuen Trainer Marcel Keller wieder auf und zogen kurz später selber mit zwei Toren davon. Das Spiel blieb lange ausgeglichen. Der SCF stand in der Deckung sehr gut und überzeugte mit schnellem Umschaltspiel.

Dank eines starken Patrick Murbach im Tor und einer konsequenten Deckung gingen die Frauenfelder mit einer 15:12-Führung in die Pause. Kurz zuvor hatte aber Murbach ausgewechselt werden müssen. Der Kreuzlinger Marco Kappenthuler verzog einen Schlenzer und traf den Frauenfelder Goalie am Kopf, worauf dieser nur noch Sterne sah.

Kreisläufer Rutschmann fliegt vom Platz

Zum Glück für den SCF rief Ersatzgoalie Kaj Stokholm eine ähnliche Leistung wie Murbach ab und half der Mannschaft, den Vorsprung zu halten. Je länger die Partie dauerte, desto ratloser wurden die ambitionierten Kreuzlinger im Angriff. Zeitweise lag Frauenfeld mit sechs Toren in Führung und nichts deutete dar-auf hin, dass der Aussenseiter noch was anbrennen lassen würde. In der 50. Minute musste dann aber Reto Rutschmann das Spiel verlassen. Wegen eines Fouls erhielt der SCF-Kreisläufer zu Recht die direkte rote Karte. Viel änderte sich aber dadurch nicht. Lediglich in den letzten drei Minuten zeigte das Heimteam Nerven und konnte die Sache nicht mehr ganz so solide runterspielen. Mehr als Resultatkosmetik lag für die Kreuzlinger jedoch nicht drin. Der SC Frauenfeld spielte als Team besser und entschied die Partie gegen den HSC Kreuzlingen mit 29:26 für sich. Überragend waren Linksaussen Yves Petrig mit zehn Treffern und Mulele Kipili, über den fast alle gefährlichen Offensivaktionen liefen.

Bis auf einen Zähler zusammengerückt

Die Frauenfelder sind mit dem Derbysieg bis auf einen Zähler an den weiterhin zweitplatzierten HSC Kreuzlingen herangerückt. Nach Verlustpunkten gerechnet fehlen beiden Thurgauer Teams fünf Runden vor Schluss allerdings drei respektive vier Zähler auf einen Playoff-Platz. Während die Kreuzlinger am Samstag Muri empfangen, gastiert Frauenfeld bei Fides St. Gallen. (hom/mru)

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