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HANDBALL: Saisonende unter Tränen

Kreuzlingens NLA-Frauen steigen trotz eines 26:24-Achtungserfolgs gegen Leader Yellow Winterthur ab. Mehrere Spielerinnen verlassen das Team.
Markus Rutishauser
Kreuzlingens Abstieg ist besiegelt. Da helfen alle Aufmunterungsversuche von Trainerin Kristina Ertl (Mitte) nicht mehr. (Bild: Mario Gaccioli)

Kreuzlingens Abstieg ist besiegelt. Da helfen alle Aufmunterungsversuche von Trainerin Kristina Ertl (Mitte) nicht mehr. (Bild: Mario Gaccioli)

Markus Rutishauser

sport@thurgauerzeitung.ch

Die Enttäuschung war riesig bei den Kreuzlingerinnen. Sie sassen noch Minuten nach dem Abpfiff auf der Auswechselbank oder dem Hallenboden. Die Köpfe unter den Spieldressen oder hinter den Händen versteckt. Es flossen Tränen. Bis zuletzt hatten sie daran geglaubt, den Ligaerhalt im letzten Saisonspiel doch noch zu schaffen. Das Team von Trainerin Kristina Ertl zeigte gegen Yellow Winterthur eine überaus couragierte Leistung. Schon bei Halbzeit zeichnete sich jedoch ab, dass das punktgleiche GC Amicitia Zürich beim inferioren Schlusslicht in Yverdon das Torverhältnis zu seinen Gunsten wird wenden können. Am Ende feierten die Zürcherinnen gegen die Westschweizerinnen einen 35:17-Kantersieg. So fehlten dem HSC Kreuzlingen am Ende acht Treffer zum angestrebten Ligaerhalt. Nach dem verdienten Sieg gegen den Erzrivalen aus Winterthur durften sich die Thurgauerinnen wenigstens den anerkennenden Applaus ihres Publikums abholen. Über 400 Zuschauer waren in die Sporthalle Egelsee gekommen, um ihre Equipe lautstark zu unterstützen. Zumindest in einer Statistik führt der HSC die Rangliste in der Auf-/Abstiegsrunde an: Kein anderes Team absolvierte seine Heimspiele vor so vielen Zuschauern.

Topskorerin Strmsek beendet Karriere

Somit spielt der HSC Kreuzlingen nach zwei NLA-Saisons ab September wieder in der zweithöchsten Spielklasse. Gleichzeitig wird sich das Gesicht des Teams verändern. Topskorerin Martina Strmsek verlässt den Club und wird ihre Karriere im Alter von 35 Jahren beenden. Auch Kreisläuferin Jennifer Grathwohl hängt das Dress des HSCK an den Nagel. Die Deutsche wird mit dem Playoff-Finalisten Spono Nottwil in Verbindung gebracht. Kürzer treten wollen auch die zuletzt von grossem Verletzungspech verfolgten Sara Bailon und Jacqueline Maier. Carmen Siller kehrt aus privaten Gründen nach Deutschland zurück. Derweil haben zahlreiche Spielerinnen signalisiert, dass sie auch in der NLB für Kreuzlingen spielen wollen.

Die sportliche Leitung mit Sportchefin Irena Singer-Duhanaj an der Spitze will für die nächste Saison eine zumindest gleichwertige Equipe zusammenstellen. Ein guter Mix aus jungen Talenten und routinierten Leistungsträgerinnen.

Sofortiger Wiederaufstieg heisst das Ziel

«Natürlich waren wir nach dem Abpfiff allesamt am Boden zerstört», sagt Singer-Duhanaj. «Aber wir stehen wieder auf und werden im nächsten Jahr den sofortigen Wiederaufstieg anstreben.» Sowohl in der NLA-Hauptrunde, die der HSC Kreuzlingen auf dem guten fünften Platz beendete, wie auch in der Schlussphase der Auf-/Abstiegsrunde, als aus den letzten fünf Partien vier Siege resultierten, haben die Thurgauerinnen gezeigt, dass sie das Potenzial dazu haben, wenn das Kader keine gravierenden Ausfälle zu beklagen hat.

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