Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

HANDBALL: Niederlage ohne grosse Gegenwehr

Fortitudo Gossau kassiert in der NLA bei Pfadi Winterthur mit dem 17:33 seine höchste Saisonniederlage. Das Team zwar zu zahm und drucklos.

Schon 19-mal sind sich Fortitudo Gossau und Pfadi Winterthur in der NLA der Handballer gegenübergestanden. Lediglich einmal (im September 2008 mit dem 31:27) gelang den St. Gallern ein Sieg. Immerhin hatten die Goss­auer im ersten Vergleich dieser Saison mit dem 24:25 Anfang ­Oktober gezeigt, dass sie bei optimalen Gegebenheiten mit den Zürchern durchaus mitzuhalten vermögen. Diese optimalen Verhältnisse waren gestern Abend in Uster zu bester Fussball-Länderspielzeit in keiner Phase der Partie auszumachen. Wohl brachte Luzius Graf Fortitudo in der zweiten Minute mit 1:0 in Führung, doch es sollte die einzige Führung der Gäste für die gesamte Begegnung sein.

Vorentscheidung noch vor der Pause

In der Folge spielte nämlich nur noch ein Team – Pfadi Winterthur, das sein Heimspiel im Rahmen der Uster-Games als Auswärtsspiel im Zürcher Oberland austrug. Nach drei Gegenstosstreffern in Folge von Marvin Lier zum 4:1 erstarrten die Gossauer in ihren Offensivbemühungen förmlich. Da passte kaum etwas zusammen, der Druck auf das gegnerische Tor war marginal. Das in den vergangenen Spielen bei den Winterthurern bemängelte defensive Engagement war gestern vorhanden und lähmte die St. Galler. So lagen sie nach 20 Minuten bereits mit zehn Treffern (4:14) zurück, und zur Pause führten die Gastgeber 19:8. Die Vorentscheidung war damit längst gefallen.

Auch in der zweiten Hälfte waren die Winterthurer das um mindestens eine Klasse bessere Team. Obwohl sie nicht mehr mit letzter Konsequenz und Konzentration zu Werke gingen, bauten sie ihren Vorsprung bis zu maximal 16 Treffern aus. Gossau war weiterhin fehleranfällig, zu ungenau im Abschluss und zu wenig kampfbetont. Dies unterstreicht die Tatsache, dass die Gäste erst in der 50. Minute beim 29:15 mit der ersten Zweiminutenstrafe sanktioniert wurden.

Harmlose Offensive, überforderte Defensive

Pfadi hatte bis zu diesem Zeitpunkt bereits acht Zweiminutenstrafen auf seinem Konto und ­erreichte schliesslich nach den vorangegangen zwei Niederlagen gegen St. Otmar und Wacker Thun eine problemlose Rehabilitation. Fortitudo Gossau dagegen konnte seinen überraschenden 28:23-Sieg vor Wochenfrist gegen den HSC Suhr Aarau gestern in keiner Phase bestätigen. Da passte zu vieles in der meist harmlosen Offensive und der oft überforderten Defensive nicht zusammen. So musste auch Gossaus Präsident Franz Würth nach Spielschluss ganz einfach feststellen: «Die Reise ins Zürcher Oberland hat sich nicht gelohnt. Das war eine zahme, drucklose Leistung ohne Dynamik. Es kann nur wieder besser kommen.»

Fritz Bischoff, Uster

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.