HANDBALL: Mit Kantersieg in die Festtagspause

Der HSC Kreuzlingen hat die 1.-Liga-Hauptrunde mit einem 36:22-Auswärtserfolg gegen den Tabellenvierten Appenzell abgeschlossen.

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25:3 Punkte und ein Torverhältnis von plus100. Die Bilanz des HSC Kreuzlingen in der 1.-Liga-Gruppe 1 fällt überzeugend aus. Kaufen kann sich das Team des Österreichers Andi Dittert hierfür allerdings nichts.

In der Finalrunde, die am 6. Januar mit einem Heimspiel startet, beginnt alles wieder bei Null. Zusammen mit dem HSC Kreuzlingen schafften auch der SC Frauenfeld, der SV Fides St. Gallen und Appenzell den Einzug in die Entscheidungsrunde um die beiden NLB-Playoff-Tickets. Auf diese vier Teams warten schwierige Aufgaben, denn die Mannschaften aus der Gruppe 2 (Wädenswil, Seen Tigers Wintethur, Muri und Uster) sind hoch einzustufen und ernst zu nehmen. Gruppensieger Wädenswil stieg erst im Frühjahr aus der NLB ab, die Seen Tigers und Uster qualifizierten sich zuletzt beide für das Playoff-Finale. Die Kreuzlinger werden demnach noch einmal zulegen müssen, wollen sie ein ernsthaftes Wort im Kampf um die beiden NLB-Playoff-Plätze mitreden.

Im letzten Gruppenspiel, in dem es für beide Teams um nichts mehr ging, steuerte der souveräne Leader früh einem sicheren Sieg entgegen. Vom 4:4 (10. Minute) setzten sich die Hafenstädter bis zur Pause bereits vorentscheidend auf 16:8 ab. Diese Hypothek war für die Appenzeller schlichtweg zu gross. Im Gegenteil: Der Leader baute seinen Vorsprung bis auf maximal 16 Treffer aus. Am Ende resultierte ein diskussionsloser 36:22-Erfolg. Erstmals wieder im HSC-Aufgebot nach seiner Anfang Jahr erlittenen schweren Knieverletzung stand Noah Meisinger. Der 20-Jährige erzielte bereits wieder einen Treffer. Beste Werfer waren Topscorer Fabian Schneider mit zwölf und Jonas Heim mit sieben Toren. Bei Appenzell glänzte Arie Thür mit zehn erfolgreichen Abschlüssen, wogegen Goalgetter Dano Waldburger viel zu spät auf Touren kam.

Markus Rutishauser

sport@thurgauerzeitung.ch

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