Handball
Mit dem Jungstar kehrt die Hoffnung zurück

St.Otmar spielt am Sonntag gegen Thun – wieder mit Ariel Pietrasik, der zuletzt verletzt ausfiel. Die St.Galler können ihn gut gebrauchen.

Daniel Good
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Mit Ariel Pietrasik läuft es St.Otmar deutlich besser als ohne.

Mit Ariel Pietrasik läuft es St.Otmar deutlich besser als ohne.

Bild: Donato Caspari

So lange der 21-jährige Ariel Pietrasik in dieser Saison mitspielte, war St.Otmar in im Soll in der NLA. Aber am 10. Oktober verletzte sich der Neuzugang mit dem grossen Potenzial im Heimspiel gegen Pfadi Winterthur am Knie und fiel wochenlang aus. Als St.Otmar auf Pfadi traf, hatten die St.Galler neun Punkte auf dem Konto. Nun sind es erst elf. Einen Sieg gab es seither bloss – gegen Aufsteiger Chênois Genf.

Die Aufwärtstendenz im Spiel gegen Schaffhausen

Nun ist der torgefährliche Pietrasek wieder einsatzfähig. In Topform ist er noch nicht, weil der Spielrhythmus fehlt. Aber der polnisch-luxemburgische Doppelbürger soll mithelfen, am Sonntag ab 17 Uhr zu Hause gegen Wacker Thun den ersten Heimsieg seit dem 3. Oktober zu bewerkstelligen. Hernach zogen die St.Galler eine Baisse mit fünf Niederlagen in Folge ein.

Im Cup-Achtelfinal auswärts gegen Serienmeister Schaffhausen am vergangenen Sonntag war in den Augen von St.Otmars Präsident Hans Wey trotz der 32:38-Niederlage eine Aufwärtstendenz erkennbar. «Nun wäre es gut, wenn wir gegen Wacker zu Punkten in der Meisterschaft kämen», sagt Wey.

Die Pandemie kostet St.Otmar Zuschauer

Der Präsident ist nicht sorgenfrei. Die Pandemie drückt auf die Zuschauerzahlen. «Bloss in einem Heimspiel hatten wir normale Werte. Sonst die Hälfte», sagt Wey. Mit David Fricker verliert St.Otmar Ende Saison auch einen talentierten Spieler mit bald 100 Einsätzen in der NLA. «Wir konnten uns finanziell nicht einigen», so der Präsident. Ein Sieg morgen gegen Thun wäre Balsam für die Seele Weys.

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