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Handball lässt ihn nicht los

HANDBALL. Alexander Mierzwa ist sportlicher Leiter beim HSC Kreuzlingen. Der Verein bat den einstigen Trainer um Unterstützung, als die NLB-Herren ins Strudeln gerieten. Nun ist der Ligaerhalt gesichert, der Plan scheint aufgegangen zu sein.
Jarima Haas
Alexander Mierzwa, hier bei Pfadi Winterthur im Spiel gegen St. Otmar St. Gallen, war in seiner aktiven Zeit in seinem Element. (Archivbild: ky/Ennio Leanza)

Alexander Mierzwa, hier bei Pfadi Winterthur im Spiel gegen St. Otmar St. Gallen, war in seiner aktiven Zeit in seinem Element. (Archivbild: ky/Ennio Leanza)

HANDBALL. Er ist der Mann. Er hat die Spieler vom HSC Kreuzlingen in die NLB geführt. Er hat mit ihnen trainiert, mit ihnen gekämpft. Doch die Ära Alexander Mierzwa ist vorbei. «Mir ist wichtig, dass ich an einem Wochenende mit meiner Familie auch mal wegfahren kann. Als Trainer war das kaum möglich» sagt Mierzwa. Zudem seien die drei Jahre, die er in Kreuzlingen verbracht habe, sehr anstrengend gewesen, hätten viel Substanz gekostet.

Viel investiert

Bis im Oktober letzten Jahres liess er das Team eigentlich gänzlich los, schaute fast kein Spiel. Derweil hatte Kreuzlingen in der NLB arg zu kämpfen, geriet beinahe in den Abstiegsstrudel. Mierzwa wurde zurückgeholt. «Präsident Patrick Müller bat mich um Unterstützung. Einerseits, weil der Verein keine Erfahrung in der zweithöchsten Liga hatte und weil ich während den drei Jahren, die ich mit der Mannschaft verbracht habe, sehr viel investiert habe», erklärt er. Seit letztem November ist der leidenschaftliche Handballer sportlicher Leiter der Herren I und II sowie der U17 und U19 beim HSC Kreuzlingen.

Um die NLB-Mannschaft aus der Misere zu holen, hat der 39-Jährige im Rahmen seiner neuen Position mit Spielertrainer Tobias Eblen viele Dinge besprochen. «Zwar herrscht im Team eine wahnsinnige Euphorie, aber man darf nicht vergessen, dass der Aufstieg auch eine grosse Umstellung war. Einerseits gab es hochkarätige Neuzugänge, andererseits waren sich die Spieler die Spielstärke in der NLB nicht gewohnt», sagt Mierzwa, der froh ist, dass die Equipe nun den Ligaerhalt gesichert hat.

Mehr Flexibilität

Der zweifache Familienvater schätzt seine Aufgabe beim HSC Kreuzlingen sehr. Vor allem, weil er flexibler sei und nicht mehr jedes Wochenende an Partien müsse. «So habe ich mehr Zeit für meine Familie», meint er. Trotzdem, der Handball scheint Familie Mierzwa nicht wirklich loszulassen. Seine Frau Caroline, die früher ebenfalls eine erfolgreiche Handballspielerin war, trainiert die Minis bei selbigem Verein und steht zurzeit als Trainerin bei den NLB-Frauen im selben Verein am Spielfeldrand. Auch Mierzwas 7jähriger Sohn und die 4jährige Tochter begeistern sich für den Sport. «Eigentlich möchten wir keine reine Handballfamilie sein», sagt Mierzwa und ergänzt: «Wir machen auch Wintersport und ich spiele Tennis.»

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