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HANDBALL: Lada Togliatti gewinnt den Stadtwerk-Cup

Der LC Brühl spielt am Heimturnier gut mit und belohnt sich mit einem Sieg gegen Slavia Prag. Am Ende reichte es für Platz fünf.
Marco Ellenberger
Lada Togliatti gewinnt den Stadtwerk-Cup in der Kreuzbleiche.

Lada Togliatti gewinnt den Stadtwerk-Cup in der Kreuzbleiche.

Das Handballteam aus der russischen Autostadt drückte dem internationalen Turnier in der Kreuzbleiche von Beginn weg den Stempel auf. Lada Togliatti unterstrich seine Rolle als Topfavorit gleich im ersten Spiel, als es Neckarsulm aus der 1. Bundesliga mit 26:16 deklassierte. Die Deutschen sollten nicht die letzte Equipe bleiben, welche die Stärke des ehemaligen Europacupsiegers anerkennen musste. Kein Spiel von Togliatti endete mit weniger als fünf Toren Differenz. Es waren die Physis, die Präzision und auch die Geschwindigkeit, die den Unterschied ausmachten.

Bild: Michel Canonica
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Stadtwerk-Cup in der Kreuzbleiche


Wenn Lada Togliatti einmal Tempo aufnehmen konnte, war es kaum mehr aufzuhalten. Auch im Final: Gegen Titelverteidiger Metzingen, derzeit Zweiter der Bundesliga, setzten sich die Russinnen diskussionslos mit 17:12 durch. Die Differenz betrug phasenweise acht Tore. Metzingen war aber ein mehr als würdiger Finalgegner: Die Deutschen, die auf fünf Nationalspielerinnen verzichten mussten, spielten mit schmalem Kader ein beeindruckendes Turnier und qualitativ hochstehenden Handball. Sie gingen auf ihrem Weg in den Final in allen vier Spielen als Sieger vom Feld.

Brühls knappe Niederlagen

Der LC Brühl vergab eine mögliche bessere Platzierung am Stadtwerk-Cup bereits am Samstag, als trotz erfrischenden Auftritten gegen Metzingen (16:17) und gegen Michalovce (20:21) knappe Niederlagen resultierten. Mit etwas mehr Ruhe und Cleverness hätte der Gastgeber durchaus einen Coup landen und in das Spiel um Platz drei einziehen können. «Es ist ärgerlich, weil wir erneut in wichtigen Phasen folgenschwere Fehler gemacht haben. Das müssen wir im Hinblick auf die entscheidenden Spiele in Meisterschaft und Cup unbedingt abstellen», sagte Trainer Werner Bösch.

Dass Brühl gegen die internationale Konkurrenz Lehrgeld bezahlte, war aber nachvollziehbar – zumal die verletzungsbedingten Ausfälle von Kerstin Kündig, Rebecca Kündig und Kathryn Fudge kompensiert werden mussten. Bösch zog denn auch ein positives Fazit der zwei Tage. «Wir haben im Lauf des Turniers gelernt und uns weiterentwickelt. Die Mannschaft hat stets eine positive Grundhaltung bewahrt, und wir haben die jungen Spielerinnen sehr gut integriert. Diesen Geist und diese Erfahrungen müssen wir in die Meisterschaft mitnehmen.» Durchaus bemerkenswert war, dass Böschs Team die Breite und die Ausgeglichenheit im Kader hatte, um die Kadenz über zwei Tage und fünf Spiele hochzuhalten, und – mit Ausnahme der deutlichen Niederlage gegen Turniersieger Lada Togliatti – jedem Gegner auf Augenhöhe begegnete.

Ihren Teil dazu bei trugen auch die 22-jährige Andrina Schnyder, die 18-jährige Fabienne Albrecht und die 17-jährige Yarima Altherr, die sonst vorab in der zweiten Equipe zum Einsatz kommen und ihr Potenzial am Stadtwerk-Cup aufzeigten. Den Beweis der Lernfähigkeit und der Entwicklung erbrachte der LC Brühl schliesslich im Klassierungsspiel: Die St. Gallerinnen besiegten in einer ebenso attraktiven wie umkämpften Partie den HC Slavia Prag mit 21:18 (9:10) und sicherten sich damit den fünften Platz. Es war für den Gastgeber ein gleichermassen verdienter wie versöhnlicher Abschluss des Turniers vor Heimpublikum.

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