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HANDBALL: Kampfgeist nicht belohnt

Gegen Leader Yellow Winterthur kassierten die NLA-Frauen des HSC Kreuzlingen ihre erste Niederlage in der Entscheidungsrunde. Das 26:31 (14:14) entspricht den Verhältnissen auf dem Platz.
Markus Rutishauser
Martina Strmsek (hier im Spiel gegen Basel) hielt Kreuzlingen mit ihren Toren im Spiel. (Bild: Mario Gaccioli)

Martina Strmsek (hier im Spiel gegen Basel) hielt Kreuzlingen mit ihren Toren im Spiel. (Bild: Mario Gaccioli)

Markus Rutishauser

sport@thurgauerzeitung.ch

Am Ende jubelten die Winterthurerinnen über einen verdienten Auswärtserfolg. Es war dies der dritte Sieg im vierten Saisonvergleich mit Kreuzlingen. Mit der wurfgewaltigen Nicoline Berthelsen wussten die Zürcherinnen die überragende Spielerin in ihren Reihen. Die 21-jährige Dänin hatte am Ende zehn Treffer auf ihrem Konto und machte zusammen mit Ria Jugovic den Unterschied aus. Mit diesem Sieg entledigte sich Yellow auch noch seiner letzten, ohnehin nurmehr theoretischen Abstiegssorgen. Dagegen geht für Kreuzlingen, für das Topskorerin Martina Strmsek siebenmal traf, das Fernduell um den direkten Klassenerhalt mit dem BSV Stans weiter.

Strmsek und Grathwohl offensiv engagiert

Nach einem missglückten Auftakt und einem 3:7 nach zwölf Minuten fanden die zuletzt zweimal siegreichen Kreuzlingerinnen erst in den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit zu ihrem Spiel. Die körperliche Unterlegenheit machten sie mit Kampfgeist wett. Topskorerin Strmsek und Kreisläuferin Jennifer Grath-wohl sorgten mit ihren Toren dafür, dass sich das Heimteam bis zur Pause achtbar aus der Affäre zog und sich mit dem 14:14 weiter Chancen auf einen Punktgewinn ausrechnen durfte.

Auch nach der Pause blieb das Team von Trainer Gabor Fülöp und seinem Assistenten Nica Constantin am Favoriten dran. Nach dem 19:17 durch Katja Sivka in der 36. Minute schien für den HSCK ein weiterer Coup in Reichweite. Doch dann zogen die Thurgauerinnen eine Schwächephase ein. In rund 13 Minuten konnten sie die gute Yellow-Torfrau Lea Schüpbach nur noch einmal überwinden. Das nutzte Winterthur mit fünf Toren in Serie zur Wende. Berthelsen stellte mit ihrem Treffer zum 26:20 in der 48. Minute früh die Weichen. Zwar kämpfte sich Kreuzlingen noch einmal bis auf vier Treffer heran, aber ein Penalty von Strmsek an die Torumrandung sowie zwei vergebene Konter besiegelten die Niederlage.

Kreuzlingen – Yellow Winterthur 26:31 (14:14)

Egelsee – 450 Zuschauer – Sr. Capoccia/Jucker.

Strafen: 3-mal 2 Minuten gegen Kreuzlingen, 2-mal 2 Minuten gegen Winterthur.

Kreuzlingen: Stein (1.–22./3 Paraden)/Roganovic (22.–41./49.–60./3)/Hajduk (41.–49./5); Grathwohl (6), Singer-Duhanaj (2), A. Veit (2), Strmsek (7/3), Klein, Weidmann (2), Siller (1), Marku (3/1), Sivka (1), Ertl, Toifl (2).

Winterthur: Schüpbach (1.–49./9 Paraden)/Zaugg (49.–60./3 Paraden); Portmann (2), Berthelsen (10/3), Weber, Von Arx (1), Jugovic (4), Randers (2), Aselmeyer (3), Manser (2), Feller (2/1), Gwerder (2), Casartelli (3).

Bemerkungen: Kreuzlingen ohne Bailon, Biegel (beide verletzt) und J. Veit (überzählig). – Penaltys: Kreuzlingen 4/6, Winterthur 1/5.

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