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HANDBALL: Gossaus glückliches Ende

Fortitudo Gossau gewinnt in der NLA-Abstiegsrunde gegen GC Amicitia Zürich 30:29. In der Schlussphase hält Gossaus Goalie Gabor Busa zwei Siebenmeter und ist damit einer der Garanten für den Sieg.
Ives Bruggmann
Es läuft gut: Gossaus Yannick Harder erzielt in der Buechenwaldhalle einen seiner vier Treffer. (Bild: Hanspeter Schiess)

Es läuft gut: Gossaus Yannick Harder erzielt in der Buechenwaldhalle einen seiner vier Treffer. (Bild: Hanspeter Schiess)

Ives Bruggmann

Vier Siebenmeter haben die Schiedsrichter Arthur Brunner und Morad Salah in den letzten fünf Minuten des Spiels gepfiffen. Während Fortitudo Gossaus Goalie Gabor Busa die beiden Versuche von Nicolas Suter und Manuel Frietsch hielt, verwandelte die Heimmannschaft zumindest einen. Nachdem Yannick Harder in der 55. Minute noch gescheitert war, verwertete Valon Dedaj in der 59. Minute zum 30:28.

Trotz dieser Zwei-Tore-Führung wurde es in den letzten beiden Minuten nochmals spannend. Fortitudo verpasste es, das Spiel vorzeitig zu entscheiden, indem es noch zwei Angriffe ohne Tor verstreichen liess. Knapp 50 Sekunden vor Spielende erzielte GC Amicitia Zürich den Anschlusstreffer. Die Anspannung war den Gossauern ins Gesicht geschrieben. Nur wenig später nahm Fortitudo-Trainer Rolf Erdin sein letztes Time-out und versuchte so, nochmals die Konzentration zu fördern. Auch in den letzten 20 Sekunden schaffte es das Heimteam, trotz angezeigten Zeitspiels, den Ball in den eigenen Reihen zu halten. Nach der Schlusssirene war die Erleichterung auf Seiten der Gossauer gross. Die Mannschaft tanzte gemeinsam im Kreis und jubelte ausgelassen.

Zu viele Gegentore in der ersten Hälfte

Dem Trainer war die mitreissende Schlussphase auch kurz nach dem Spiel noch anzumerken. So richtig zufrieden konnte er trotz des Sieges nicht sein. «Vielleicht hatten wir in dieser Partie das Glück einfach auf unserer Seite», sagte Erdin. Seine Mannschaft war in der ersten Halbzeit vor allem in der Deckung zu wenig energisch. Auch die beiden Goalies kamen nicht richtig auf Touren. Nach der Pause änderte sich das. «Die Deckung und der Goalie waren in der zweiten Hälfte deutlich besser», sagte Erdin. In der Tat verzeichnete der früh für Philipp Jochum eingewechselte Gabor Busa neben den zwei gehaltenen Siebenmetern noch zahlreiche weitere Paraden. Am Ende kam der in Österreich lebende Ungar auf eine Abwehrquote von 40 Prozent. «Als Goalie musst du jederzeit parat sein», kommentierte Busa seine Ausgangslage, nachdem Jochum zu Beginn den Vorzug erhalten hatte. In der zweiten Halbzeit habe ihm die Deckung die Arbeit deutlich erleichtert, so Busa. «Niemand gewinnt ein Spiel alleine.»

Nach dem erzitterten Sieg weist Fortitudo Gossau nun zwischenzeitlich drei Punkte Vorsprung auf den RTV Basel auf. Die Basler sind nun ihrerseits unter Zugzwang. «Es ändert sich gar nichts», sagt Busa. «Wir müssen die letzten beiden Spiele gewinnen», sagt auch Erdin. Auf Gossau warten zwei Auswärtsspiele, die es in sich haben: auf das Derby gegen St. Otmar folgt das Spiel in Basel. Gut möglich, dass erst in der Direktbegegnung im allerletzten Spiel der Saison entschieden wird, wer die Barrage bestreitet und wer absteigt.

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