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HANDBALL: Für St.Otmar naht nach der Niederlage gegen Pfadi Winterthur das Saisonende

Die NLA-Handballer St.Otmars verlieren auch das zweite Playoff-Spiel in dieser Saison. Trotz des Heimrechts unterliegen die St.Galler Pfadi Winterthur 25:31 und stehen vor dem Aus.
Daniel Good
Augen zu: St.Otmars Schwede Amadeus Hedin (gelb) im aussichtslosen Kampf mit der aufsässigen Winterthurer Deckung. (Bild: (Michel Canonica))

Augen zu: St.Otmars Schwede Amadeus Hedin (gelb) im aussichtslosen Kampf mit der aufsässigen Winterthurer Deckung. (Bild: (Michel Canonica))

St.Otmar hatte sich einiges ausgerechnet. Zumal die Ostschweizer in der zweiten Partie der Playoff-Viertelfinalserie zu Hause antreten durften. Sie führten 2:0 und hatten die Chance, auf 3:0 zu erhöhen. Aber der Start sollte das Beste bleiben im gestrigen Spiel. Cupsieger Winterthur fand in die Partie, glich zum 2:2 aus und lag in der zehnten Minute zum ersten Mal in Führung. St. Otmar verlor schliesslich 25:31. Wenn die St.Galler in knapp zwei Wochen auch das dritte Spiel gegen Pfadi verlieren, ist die Saison für die Ostschweizer beendet. Eine Spielzeit, die über weite Strecken enttäuschend verlief mit der erneuten Verbannung in die NLA-Abstiegsrunde. Mit dem Abstieg hatte St.Otmar zwar nichts zu tun. Aber im Playoff, in dem es um den Meistertitel geht, reichen die St.Galler Möglichkeiten zu keinem Exploit.

Der Alleinunterhalter im Angriff

In der Offensive St.Otmars blieb der tschechische Topskorer Ondrej Zdrahala mit elf Treffern Alleinunterhalter. Die Fehlerquote war hoch im St.Galler Angriffsspiel und ermöglichte den Winterthurern wiederholt einfache Tore. Die St.Galler Flügelspieler blieben ineffizient. Im Rückraum war Zdrahala zu stark auf sich alleine gestellt. Der Hoffnungsträger Amadeus Hedin enttäuschte erneut und blieb ohne Torerfolg.Bis zur 34. Minute verschafften sich die Winterthurer einen 21:13-Vorsprung. Es kam aber nochmals Hoffnung auf in den Reihen St.Otmars. Goalie und Captain Jonas Kindler war endlich in der Lage, einige Bälle abzuwehren. In der Offensive gelang mehr – und in der 42. Minute lag St.Otmar bloss noch 20:23 im Rückstand. Es sollte aber beim St.Galler Strohfeuer bleiben. Obschon die 850 Zuschauer jeden Torerfolg der Ostschweizer mit reichlich Applaus quittierten.

Im ersten Spiel in Winterthur hatte St.Otmar in der zweiten Spielhälfte fünf Tore aufgeholt und Pfadi an den Rand einer Niederlage gebracht. Aber gestern war nicht mehr möglich. Winterthur wurde der Favoritenrolle in St.Gallen weitaus ausgeprägter gerecht als noch im Heimspiel.

Einzige Strafe gegen den Trainer

Vielleicht fehlte es St.Otmar auch an der notwendigen Härte und Aggressivität. In der ganzen Partie gab es bloss eine Strafe – in der Schlussphase gegen Trainer Vedran Banic, der sporadisch
die Abwehr verstärkte. St.Otmar bleibt noch die Hoffnung auf das zweite Auswärtsspiel. Aber ein Winterthurer Sieg ist am 11. April weitaus wahrscheinlicher als ein spätes Aufbäumen der St. Galler NLA-Mannschaft.

Nationalspieler kommt

Für die kommende NLA-Saison hat St.Otmar den Österreicher Frédéric Wüstner verpflichtet. Der 25-jährige Vorarlberger wechselt aus Hard in die Ostschweiz. Wüstner gehört zum Kader der österreichischen Nationalmannschaft. Er wurde mit Hard fünfmal Meister und spielte in der Champions League. Wüstner erhielt in St.Gallen einen Zweijahresvertrag. Mit Goalie Aurel Bringolf und Andrija Pendic hat St.Otmar im Hinblick auf die nächste Saison schon weitere Spieler mit Nationalmannschaftserfahrung unter Vertrag genommen. (dg)

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