HANDBALL: Frauenfeld kann doch mit Herz und Seele spielen

In der 1.-Liga-Finalrunde rehabilitieren sich die Thurgauer mit einem 27:21 gegen Muri.

Drucken
Teilen

Der SC Frauenfeld war am Wochenende auf Wiedergutmachungskurs. Im Finalrunden-Heimspiel gegen den TV Muri wollte die 1.-Liga-Mannschaft zeigen, dass sie doch mit Herz und Seele Handball spielen kann. Nach dem schwachen Auftritt gegen Fides St. Gallen war sie diesmal mit einem 27:21 gegen die Aargauer erfolgreich.

Drei Ausfälle halten SCF nicht von Aufholjagd ab

Frauenfeld liess bis zur achten Minute nur ein Gegentor zu. Dennoch war da ein Problem: Im Angriff wollte das Runde nicht ins Eckige. Erst nach acht Minuten eröffnete Noel Berger das Skore für Gastgeber. Zur Pause führte Muri 11:8. Auch, weil der SCF vom Verletzungspech verfolgt wurde. Rückraumspieler Thomas Lovric zog sich eine Knieverletzung zu. In der zweiten Halbzeit musste auch Michael Hochstrasser die Segel streichen. Ihn erwischte es ebenfalls am Knie. Für Hochstrasser spielte Fabrice Walter am rechten Flügel. Doch die Verletzungshexe schlug auch bei Walter zu. Bereits beim zweiten Wurf verletzte er sich am Rücken. Die personellen Rückschläge verdauten die Frauenfelder mit Bravour und erspielte sich mit fortlaufender Spieldauer einen Vorsprung. In der 58. Minute sorgte Nestor Reimann mit dem 25:21 für die Vorentscheidung.

Arbons Verbleib in der 1. Liga hängt am seidenen Faden

In der Abstiegsrunde verlor der HC Arbon daheim gegen Einsiedeln 27:35. Drei Runden vor Schluss liegen die Oberthurgauer mit vier Punkten Rückstand am Tabellenende. Es müsste nun alles für Arbon laufen, um den Abstieg in die 2. Liga noch zu verhindern. Rein rechnerisch ist es aber noch möglich. (hom/hca)