Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

HANDBALL: Fortitudo schafft die Premiere

Dank des 24:21-Auswärtssiegs in der NLA-Abstiegsrunde hat sich Fortitudo Gossau zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte für die Playoffs qualifiziert.
Fritz Bischoff, Zürich

Fritz Bischoff, Zürich

In der zweitletzten Runde der NLA-Abstiegsrunde ist für Fortitudo Gossau das Tatsache ge­worden, woran noch vor einem ­Monat kaum jemand nur zu ­träumen, geschweige es denn es auszusprechen wagte. Das Team von Trainer Rolf Erdin hat sich für die Playoffs der acht besten Teams der Schweiz qualifiziert. Die Gossauer, die Ende April 2008 dank eines 30:25-Auswärtssiegs im letzten Spiel der Nationalliga B Aufstiegsrunde gegen Stäfa erstmals den Aufstieg in die höchste Spielklasse schafften und seither als die «Unabsteigbaren» nie mehr relegiert wurden, haben damit den bedeutendsten Erfolg ihrer fünfzig­jährigen Vereinsgeschichte geschafft. Vor diesem Hintergrund ist der ausgiebige Freudentanz, den die Spieler gestern Abend mit Tränen in den Augen nach dem 24:21-Sieg gegen GC Amicitia Zürich in der Saalsporthalle vor den zahlreich mitgereisten Fans zum Besten gaben, nachvollziehbar. Dies weit mehr aber noch, wenn der Saisonverlauf von Forti mit einbezogen wird. Nach der Hauptrunde im Dezember lag die Mannschaft abgeschlagen auf dem letzten Platz der Tabelle, der Abstieg schien unausweichlich. Doch der Schein war falsch. Die Gossauer starteten fulminant in die Abstiegsrunde und blieben während sechs Runden ungeschlagen.

Fortitudo abgeklärt zum Sieg

In der gestrigen Partie gegen GC Amicitia lagen die Gossauer nur bis zum 2:3 in 7. Minute in Rückstand. Danach bauten sie ihre Führung bis maximal fünf Treffer (14:9) aus. Wohl mussten sie in der Schlussphase vor allem wegen zahlreicher dem Gegner zugesprochener Penaltys nochmals um den Sieg und den Aufstieg bangen, doch war das Schlussverdikt klar und verdient. Fortitudo gefiel vor allem defensiv mit einer geschlossenen Kollektivleistung. Torhüter Aurel Bringolf mit einer Fangquote von 41 Prozent und der Ligatopskorer Luzius Graf mit seinen elf Treffern hoben sich jedoch deutlich von ihren Mitspielern ab. «Eine unserer Stärken war es, dass wir nie aufsteckten und resignierten – auch dann nicht, wenn das Spiel nicht unbedingt zu unseren Gunsten lief», stellte Graf fest und hoffte gleich auch noch auf seinen ehemaligen Verein Pfadi Winterthur als Playoff-Gegner. So weit mochte Captain Gabriel Würth noch nicht denken. Er ­genoss den Augenblick und schwärmte davon, dass die Goss­auer Fans das Auswärtsspiel zu einem Heimspiel hatten werden lassen. Stolz, im Stillen, mit Tränen in den Augen, war Trainer Rolf Erdin. Er sass nach dem Schlusspfiff auf der Auswechsel-bank, konnte und wollte vorerst mit niemandem reden, denn eigentlich konnte auch er kaum fassen, was er mit seinem Team geschafft hatte: Die Playoff-Qualifikation – und in dieser wird er sein Team nochmals optimal einstellen und motivieren, egal, wer dann der Gegner auch sein wird.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.