HANDBALL: Fortitudo Gossau bleibt ohne Punkte

Fortitudo Gossau verliert mit dem 16:19 gegen Pfadi Winterthur auch sein viertes Saisonspiel in der NLA. Den Ostschweizern unterliefen in der Begegnung der beiden Tabellenletzten zu viele Fehler.

Fritz Bischoff
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Gossau-Goalie Simon Kindle (rechts) zeigte mit 16 Paraden zwar eine starke Leistung, verhinderte damit die Niederlage allerdings nicht. (Bild: Michel Canonica)

Gossau-Goalie Simon Kindle (rechts) zeigte mit 16 Paraden zwar eine starke Leistung, verhinderte damit die Niederlage allerdings nicht. (Bild: Michel Canonica)

HANDBALL. Trotz einer aufopfernden Leistung in seiner vierten NLA-Partie der Saison bleibt Fortitudo Gossau nach dem 16:19 (9:12) gegen die bis anhin auch punktelosen Pfader aus Winterthur ohne einen einzigen Punkt. Der Vergleich der beiden Tabellenletzten war eine Partie ohne Höhepunkte und geprägt von vielen Fehlleistungen. Dass am Ende die Gäste, die während der ganzen Partie nie in Rückstand lagen, die zwei Punkte gewannen, lag daran, dass sie individuell knapp besser besetzt waren als die St.Galler. Gossau liess sich während des gesamten Spiels nie vorentscheidend distanzieren, konnte immer wieder verkürzen, schaffte den Ausgleich aber nie. „Jedes Mal, wenn der Ausgleich möglich gewesen wäre, versagten wir mit Fehlern“, stellte Torhüter Simon Kindle feste. Er war mit seinen insgesamt 16 erfolgreichen Interventionen zusammen mit dem achtfachen Torschützen Niels Ham einer der prägenden Akteure der Gastgeber.

Zuversicht nicht verlieren
Dass es Gossau nicht zu den ersten Punkten reichte, lag nicht am Wille und an der kämpferischen Einstellung, weit mehr an der Chancenauswertung und der Tatsache, dass zu wenig Akteure eine erforderliche Torgefährlichkeit auf das gegnerische Tor zu erbringen vermochten. „Offensiv waren unsere Mängel zu gross, wogegen die Defensive doch recht gut stand“, stellte auch Torhüter Kindle fest. Pfadi Winterthur wäre durchaus zu bezwingen gewesen, denn die Leistung die das Team abgab, war alles andere als überzeugend und ebenso fehlerhaft und mangelhaft in der Chancenauswertung. Wohl auch deshalb stellte Simon Kindle fest, dass in seinem Team die Zuversicht auf bessere Spiele und Punkte bleibe.