Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

HANDBALL: Engagiert, aber chancenlos

Fortitudo Gossau kassiert in der Nationalliga A bei Kadetten Schaffhausen mit dem 22:31 seine sechste Saisonniederlage.
Fritz Bischoff

Fritz Bischoff

Schon 19-mal sind sich Fortitudo Gossau und Kadetten Schaffhausen in der Nationalliga A gegenübergestanden. Immer durfte sich am Ende das gleiche Team über die zwei Punkte und den Sieg freuen – die Schaffhauser. So war es auch gestern Abend wieder. Wohl zeigten die Gossauer im Vergleich zur desolaten Leistung vor Wochenfrist mit dem 17:33 gegen Pfadi Winterthur eine weit beherztere Leistung, doch waren sie ganz einfach das schwächere Team im Vergleich der lupenreinen Amateure mit Profiteam und seiner Champions-League-Erfahrung. Schon von den körperlichen Voraussetzungen bezüglich Athletik war da ein Klassenunterschied auszumachen. Doch davon liess sich Fortitudo nicht einschüchtern oder allzu sehr beeindrucken. Vor allem in der Defensive packte das Team von Trainer Rolf Erdin kräftig und unerschrocken zu. Dies führte vor allem in der 1. Halbzeit zu einem Spielverlauf, in dem die Gäste vom Favoriten nicht sogleich deutlich und vorentscheidend distanziert wurden. In der ersten Viertelstunde war es der später leistungsmässig stark abbauende Samuel Weingartner, der mit den ersten vier Toren für sein Team für einen ausgeglichenen Spielverlauf bis zum 5:4 zuständig war.

Schlechte Chancenauswertung

Auch in der Folge liess sich Fortitudo Gossau vom Schweizer Meister nicht an die Wand spielen. Das grosse Manko der Gäste war ihre Chancenauswertung. Zu oft waren die Würfe zu wenig genau. Kamen sie dennoch auf das gegnerische Tor, so zeigt in diesem der Ex-Gossauer Simon Kindle eine starke Leistung. Verdientermassen wurde er denn auch zum besten Spieler seines Teams gewählt. Darob zeigte er sich erfreut, aber auch ob der Gesamtleistung seines Teams. «Mit drei Spielen innerhalb von acht Tagen haben wir ein intensives Programm zu einem positiven Ende gebracht.» Trotz der deutlichen Niederlage fand auch Goss­aus Trainer Rolf Erdin durchaus positive Aspekte. «Die Einstellung meiner Spieler hat gestimmt, aber die individuellen Unterschiede waren zu gross.» Diese zeigten sich vor allem bei den Abschlüssen. Erzielten die Kadetten dank ihrer gross gewachsenen Akteure ihre Treffer immer wieder aus dem Rückraum, so mussten die St. Galler einen weit grösseren Aufwand betreiben. Verantwortlich dafür war auch die offene Deckungsart des Heimteams. Wohl entstanden dadurch Räume, doch gelang es Gossau nur selten, diese zu nutzen oder sich im Zweikampf zu behaupten. So war die Partie früh entschieden. Nach dem 16:12 kurz nach der Pause stieg das Skore innert Kürze zum 22:13. Dies war für Gossau aber nicht Anlass dazu, die Partie einfach noch als Pflichterfüllung zu beenden. Mit Ehrgeiz stemmte sich der Drittletzte gegen eine Kanterniederlage. Trotzdem musste Rolf Erdin am Ende feststellen: «Unsere Fehlerzahl war zu hoch. Wir haben den Gegner trotz mehrheitlich guter Deckungsarbeit zu einfach zu Überzahl­situationen kommen lassen.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.