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HANDBALL: Die Baisse macht sich breit

Mit einem Rumpfkader verliert der SC Frauenfeld in der 1.-Liga-Finalrunde gegen Seen 27:29. Kreuzlingen gibt beim 23:32 in Wädenswil die Favoritenrolle ab.

Ausser gegen das punktlose Uster konnte Frauenfeld in den vergangenen vier Spielen der 1.-Liga-Finalrunde nicht mehr gewinnen. Am Samstag setzte es daheim gegen die Seen Tigers ein 27:29 ab. Dass die Frauenfelder trotzdem stolz auf ihre Leistung sind, hängt mit ihrem aktuellen Rumpfkader zusammen. Sie traten gegen Seen mit lediglich neun Feldspielern an, was sich vor allem gegen Ende des Spiels als nachteilig herausstellte.

Hochstrasser verletzt sich vor der Pause

Die Startphase war geprägt von Fehlwürfen und starken Paraden der beiden Goalies, auf Frauenfelder Seite von Kaj Stokholm. Eine Zweiminutenstrafe gegen Nestor Reimann bot den Gästen aus Winterthur die Gelegenheit davonzuziehen. In dieser Phase verletzte sich Frauenfelds Rechtsaussen Michael Hochstrasser. Er zog sich bei einem Wurf eine Muskelzerrung zu. Dennoch kämpfte sich Frauenfeld bis zur Pause auf 14:14 heran. Doch mit zunehmender Spieldauer schlichen sich Fehler ein. Fünf Minuten vor Schluss führte Seen mit vier Toren. Noch einmal kämpften sich die Frauenfelder zurück. Es reichte aber nicht mehr zum Punktgewinn. Am kommenden Wochenende ist der SCF spielfrei. Das gibt den Spielern Zeit zur Erholung vor dem nächsten Spiel bei Leader Wädenswil.

Die Zürcher kletterten am Sonntag mit einem überzeugenden 32:23-Heimsieg gegen Aufstiegskandidat Kreuzlingen an die Spitze der Tabelle. Die mit vier Siegen in die Finalrunde gestarteten Thurgauer kassierten ihre zweite Niederlage in Folge.

Leistungsträger sind ausser Form

Es ist kaum nachzuvollziehen, wie der überlegenen Gruppensieger so aus dem Tritt geraten sein kann. Das Verletzungspech als Entschuldigung anzuführen, wäre zu einfach. Vielmehr bringen die Schlüsselspieler derzeit ihre Leistung nicht. Der Blick auf die Statistik bestätigt das: Die Ausbeute der beiden Goalgetter der Hauptrunde, Valon Dedaj und Fabian Schneider, war mit zwei Toren aus zehn Versuchen beziehungsweise vier aus elf unbefriedigend. Abgesehen von Matthias Faisst (5/8) und der erst in der Schlussphase eingewechselte Jonas Heim (4/4) erreichte im Spiel gegen Wädenswil kein Kreuzlinger eine ansprechende Quote. (hom/msc)

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