HANDBALL: Desolate Leistung von St.Otmar zum Saisonende

St.Otmar verliert auch das dritte Playoff-Viertelfinalspiel gegen Pfadi Winterthur. Nach einer katastrophalen Leistung unterliegen die St.Galler sehr deutlich 36:19 (6:16).

Sarina Bischoff
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Die Saison 2017/18 ist für den TSV St.Otmar nach den Playoff-Viertelfinals der NLA und einer sehr schlechten Leistung vorbei. Die Ostschweizer konnten sich im dritten Spiel der Best-of-Five-Serie nicht steigern – im Gegenteil – und verlieren dieses diskussionslos mit 36:19. Die St.Galler konnten zu keinem Zeitpunkt des Spiels mit den Zürchern mithalten.
Von Beginn an taten sich die Ostschweizer mit der aggressiven und offensiven Deckung der Winterthurer schwer und hatten den schnellen Angriffsauslösungen des Heimteams nichts entgegenzusetzen. So lagen sie nach einer Viertelstunde bereits mit acht Toren(3:11) in Rückstand. Davon erholten sich die St.Galler nicht mehr.

Winterthur hoch überlegen

St. Otmar war Pfadi Winterthur in allen Belangen unterlegen. So tat sich Otmar im Angriff sehr schwer, wirkte ideen- und hilflos. Bezeichnend dafür waren zahlreiche vergebene aussichtsreiche Möglichkeiten und zwei in der ersten Halbzeit vergebene Penaltys.

Auch defensiv kamen die St.Galler immer mindestens einen Schritt zu spät. Die Zürcher waren sowohl auf den Beinen als auch im Kopf präsenter und schneller. Davon zeugten auch die insgesamt sieben, fünf davon alleine in der ersten Halbzeit, Zwei-Minuten-Strafen gegen Otmar und die vielen Siebenmeter, die sie nicht verhindern konnten. So baute Pfadi Winterthur seine Führung kontinuierlich aus und konnte bereits zur Pause die Halbfinalqualifikation sichern. Der Kantersieg zum Ende war nur noch Formsache.

Ratlose Akteure

Bei Otmar fehlten nicht nur die Tore, sondern auch die Emotionen, die positive Körpersprache und der Kampf – sprich es fehlte an allem. So hatte Tobias Wetzel nach der Partie auch nur ein Kopfschütteln für die Leistung übrig: „Es war alles schlecht und es funktionierte nichts. Die Bereitschaft hatte gefehlt, obwohl wir viel trainiert und uns viel vorgenommen hatte.“ Dem stimmte auch Ondrej Zdrahala, der sein letztes Spiel für Otmar bestritt, zu: „Es ist nicht schön, so eine Saison aufzuhören, aber die Leistung war ungenügend – vor allem kämpferisch.“ So konnte in der zweiten Halbzeit nur noch etwas Resultatkosmetik betrieben werden, als Pfadi einige Gänge zurückschaltete.