Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

HANDBALL: Aufstiegskandidat verliert die Geduld

Nach einer Serie von drei Niederlagen in der 1.-Liga-Finalrunde trennt sich der HSC Kreuzlingen von seinem österreichischen Trainer Andy Dittert.
Andy Dittert fand den Draht zum Team nicht mehr. (Bild: Mario Gaccioli)

Andy Dittert fand den Draht zum Team nicht mehr. (Bild: Mario Gaccioli)

«Wir waren aufgrund der enttäuschenden Leistungen der Mannschaft zur Auffassung gelangt, dass die Chemie zwischen dem Trainer und den Spielern nicht mehr erfolgsversprechend ist», begründet Kreuzlingens Präsident Patrick Müller den Entscheid, den Vertrag mit Andy Dittert per sofort aufzulösen. «Wir mussten reagieren und stiessen mit unserem nicht einfachen Entscheid bei Andy Dittert auf eine professionelle Einstellung und Verständnis.»

«Ich konnte die Spieler nicht mehr erreichen»

Trainer Dittert, der den Entscheid mitträgt, sagt: «In erster Linie ging es nicht um meine Person, sondern einzig und allein um das Wohl der Mannschaft und des Vereins. Ich konnte die Spieler mit meinen Ideen nicht mehr erreichen.» Um das Ziel, das NLB-Playoff, doch noch zu erreichen, sei eine Veränderung zum jetzigen Zeitpunkt unabdingbar gewesen. «Da ich diesem Team seit meinem Amtsantritt (er kam 2016 vom HC Romanshorn, Red.) viele schöne Momente verdanke, habe ich der vorzeitigen Vertragsauflösung zugestimmt.» Der österreichische Rekordtorschütze und ehemalige Bundesligaprofi hofft, dass sein Nachfolger für die verbleibenden sieben Finalrundenspiele nochmals positive Energie im Team freisetzen kann, damit das Ziel doch noch erreicht wird. Trotz zuletzt drei Niederlagen in Serie liegt der HSC Kreuzlingen bei Halbzeit der Finalrunde immer noch auf Platz zwei der ausgeglichenen Gruppe 1.

Bereits einen Nachfolger an der Angel

Zur Frage nach einem Ersatz für Dittert konnte sich Kreuzlingens Präsident Müller nur unverbindlich äussern: «Wir sind in Verhandlung mit einem erfahrenen Trainer, der die Mannschaft vorerst einmal bis zum Saisonende trainieren und coachen soll. Läuft alles wie geplant, steht er bereits am Samstag an der Seitenlinie.»

Die Kreuzlinger werden das Heimspiel von morgen um 18 Uhr gegen den noch punktlosen Tabellenletzten Uster mit grosser Wahrscheinlichkeit also bereits mit einem neuen Trainer in Angriff nehmen. (mru)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.