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HANDBALL: Aufstieg bleibt realistisch

Mit einer erneut starken Teamleistung gewannen die Frauen des HSC Kreuzlingen auch ihre zweite Finalrundenpartie. Gegen Leader Brühl St. Gallen resultierte ein 28:20-Heimsieg.
Markus Rutishauser
Selina Weidmann vom HSC Kreuzlingen (rot) bei einem Sprungwurf. Sie traf in diesem Spiel gegen Brühl viermal. (Bild: Mario Gaccioli)

Selina Weidmann vom HSC Kreuzlingen (rot) bei einem Sprungwurf. Sie traf in diesem Spiel gegen Brühl viermal. (Bild: Mario Gaccioli)

HANDBALL. In der Zwischenrangliste bleibt der HSC Kreuzlingen nach zwei von sechs Spieltagen zwar weiter auf Platz drei, konnte aber den Rückstand auf den direkten Promotionsplatz auf einen Punkt reduzieren. Zumindest die Barragespiele gegen den NLA-Letzten scheinen in Griffnähe, denn Verfolger Herzogenbuchsee verlor auch sein zweites Finalrundenspiel. Die Bernerinnen unterlagen beim neuen Tabellenführer Zug mit 31:36.

Für den HSC Kreuzlingen geht es am nächsten Sonntag mit dem dritten und letzten Heimspiel in dieser Finalrunde der besten vier SPL2-Teams weiter. Um 18 Uhr gastiert Leader Zug in der Egelseehalle. Die Innerschweizerinnen dürften sich voraussichtlich wieder mit zwei bis drei Spielerinnen aus der ersten Mannschaft verstärken. In der aktuellen Verfassung ist es dem Team von Cheftrainer Gabor Fülöp jedoch durchaus zuzutrauen, auch diese Hürde zu überspringen.

Wieder keine Punkte

Nach zuletzt drei Niederlagen hatten sich die St. Gallerinnen gegen ihren Erzrivalen viel vorgenommen. Sie reisten zudem mit der Referenz eines 40:24-Kantersieges über Zug im Gepäck an den Bodensee. Doch dem Team von Martin Gerstenecker und Gallus Schlachter gelingt es in dieser Saison einfach nicht, den Thurgauerinnen Punkte abzuknöpfen. So deutlich wie im vierten Saisonduell vor einer tollen Kulisse mussten sich die Brühlerinnen allerdings noch nie dominieren lassen. Kreuzlingen nahm schnell Fahrt auf und lag gleich mit 4:1 vorne. Zwar reagierte Brühl postwendend, doch zu mehr als dem 4:4-Ausgleich reichte es nicht. Die Gäste sahen sich in der Folge weiterhin permanent in Rücklage und mussten den HSCK nach dem 8:7 (15.) bis zum Pausenpfiff noch auf 15:10 wegziehen lassen.

Als kompaktes Team überzeugt

Kreuzlingen erwischte erneut den besseren Start und vergrösserte seine Reserve auf acht Treffer. Die entfesselten Gastgeberinnen liessen sich auch durch drei Brühler Treffer in Serie zum 20:15 nicht aus dem Konzept bringen. Im Gegenteil: Sie agierten abgeklärt und überzeugten vor allem als kompakte Mannschaft. Daneben bekam die HSCK-Defensive die St. Galler Goalgetterin Stefanie Albrecht ordentlich in den Griff. Als Albrecht beim Stand von 25:17 mit ihrem Penalty an Torfrau Nadine Stein scheiterte, waren die Weichen bereits zehn Minuten vor dem Abpfiff gestellt.

Ehemalige Brühlerin brilliert

Aus dem starken Kreuzlinger Kollektiv ragten im Angriff Anina Veit, welche erst in der Weihnachtspause von Brühl zurück zum HSCK gewechselt war, mit ihren acht und die junge Pashke Marku mit sechs Treffern heraus. Jeweils viermal trafen Teamleaderin Irena Singer-Duhanaj, die nach einer im Training erlittenen Verletzung tapfer auf die Zähne biss, und Selina Weidmann.

Mit dem 28:20 gegen Brühl feierten die Kreuzlingerinnen ihren vierten Sieg in Serie. Die Leistung der von Trainer Gabor Fülöp jeweils taktisch wie spielerisch hervorragend vorbereiteten Mannschaft verdient viel Respekt.

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