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HANDBALL: Am Ende fehlte nur ein Tor

20 Treffer macht der HSC Kreuzlingen im 1.-Liga-Finalrundenspiel gegen Wädenswil auf den direkten Konkurrenten vom Zürichsee wett – einen zu wenig, um die Saison doch noch zu verlängern.
Markus Rutishauser
Enttäuschte Gesichter auf der Kreuzlinger Bank: Der Exploit kommt um ein Haar nicht zustande. (Bild: Mario Gaccioli (Kreuzlingen, 5. November 2017))

Enttäuschte Gesichter auf der Kreuzlinger Bank: Der Exploit kommt um ein Haar nicht zustande. (Bild: Mario Gaccioli (Kreuzlingen, 5. November 2017))

Markus Rutishauser

sport@thurgauerzeitung.ch

Die mit 400 Zuschauern besetzte Egelseehalle war nach Spielschluss mit Emotionen gefüllt. Stolz mischte sich im Kreuzlinger Lager mit Enttäuschung. Der 29:19-Sieg reichte nicht, um auf Kosten des Gegners Wädenswil am NLB-Playoff teilzunehmen. Dafür hätten die Thurgauer einen einzigen Treffer mehr gebraucht. Die Wädenswiler wussten, dass sie dank des Glücks, eines überragenden Torhüters Jonas Steiner und umstrittener Schiedsrichterentscheide das im Vorfeld sicher geglaubte NLB-Playoff gegen Chênois erreicht haben. Das war auch Wädenswils Trainer Predrag Milicic bewusst, der auf die Schlussphase mit drei, vier strittigen Aktionen angesprochen nur mit den Schultern zuckte.

Der letztjährige NLB-Absteiger war mit Zuversicht an den Bodensee gereist. Immerhin hatten die Zürcher dank des Heimsiegs am Wochenende zuvor gegen den TV Muri zwei Punkte mehr auf ihrem Konto und ein um 21 Treffer besseres Torverhältnis. Sie konnten sich somit in Kreuzlingen eine Niederlage mit bis zu zehn Toren Unterschied leisten.

Elf-Tore-Vorsprung nicht über die Zeit gebracht

Bei Halbzeit hatte Kreuzlingen mit dem 15:9 bereits sechs der geforderten elf Treffer Differenz erreicht. Der Glaube bei den Thurgauern, das Handball-Wunder doch noch realisieren zu können, wuchs ab der 40. Minute kontinuierlich an. Mit vier Treffern in Serie zog das Team von Marcel Keller auf 23:12 weg und hatte damit erstmals die geforderten elf Treffer Differenz geschafft. Als Linksaussen Fabian Schneider in der 49. Minute mit seinem zehnten Tor das 25:13 gelang, hing Wädenswil wie ein angezählter Boxer in den Seilen.

Drei Minuten vor dem Abpfiff war der HSCK noch immer auf Playoff-Kurs. Nach dem 29:18 ging in der Offensive aber nichts mehr – die Batterien schienen leer zu sein. Trotzdem konnten die Thurgauer bis gut eine Minute vor Schluss auf den Coup hoffen. Dann brachte Simon Gantner Wädenswil mit seinem Gegenstosstreffer zum 19:29 wieder auf Kurs. Zwei Schiedsrichterentscheide in den letzten 60 Sekunden brachten Kreuzlingen, das die letzten zwei Minuten überdies in Unterzahl agieren musste, um die Möglichkeit, den Elftore-Vorsprung wieder herzustellen.

Mit dem 29:19-Erfolg gegen Wädenswil verabschiedeten sich die aufstiegswilligen Kreuzlinger aus der 1.-Liga-Saison 2017/18. Am Ende stolperten sie über eine vierwöchige Formkrise, während der sie vier von fünf Spielen verloren und die zum Trainerwechsel führte. Unter dem Neuen, Marcel Keller, holte Kreuzlingen zuletzt 11:3 Punkte.

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