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Hählens Zittern um den ersten Podestplatz

Über zwei Stunden musste die Bernerin Joana Hählen am Samstag nach der Abfahrt warten, ehe die Renndirektion ihren ersten Podestplatz im Weltcup offiziell bestätigte. Schuld daran waren Probleme mit der Zeitmessung im Ziel.
Ives Bruggmann, Crans-Montana
Joana Hählen wird in Crans-Montana belohnt für ihren Durchhaltewillen. (Bild: Alessandro della Valle/KEY)

Joana Hählen wird in Crans-Montana belohnt für ihren Durchhaltewillen. (Bild: Alessandro della Valle/KEY)

Sowohl das Hauptsystem als auch dessen Ersatz waren aufgrund von Verbindungsproblemen ausgefallen. Wie Longines und Swiss Timing, die verantwortlichen Firmen, in einer Stellungnahme mitteilten, funktionierte die Verbindung zwischen der an der Ziellinie installierten Lichtschranke und dem Zeitnehmerraum phasenweise nicht. Ursache dafür könnte ein beschädigtes Kabel oder eine Unebenheit auf der Ziellinie gewesen sein, sagte FIS-Rennchef Atle Skaardal. So mussten in vier Fällen – just bei den Schweizerinnen Joana Hählen, Lara Gut-Behrami, Jasmine Flury und Priska Nufer – gemäss FIS-Reglement die handgestoppten Zeiten herbeigezogen werden und mit einem Koeffizienten korrigiert werden. Weil sich dadurch die offizielle Zeit von Gut-Behrami verbesserte, rückte sie Stunden nach der Blumenzeremonie auf Kosten der Österreicherin Nicole Schmidhofer auf den dritten Platz vor. Der Österreichische Skiverband legte daraufhin Protest gegen die Wertung ein. Fakt ist aber, dass die FIS nach Reglement handelte. Ein schaler Beigeschmack bleibt jedoch.

Hählen belohnt sich für Durchhaltewillen

Das Durcheinander um die Zeitmessung schmälert jedoch keineswegs die Leistung der 27-jährigen Hählen. Die Simmentalerin zeigte eine angriffige Fahrt. Das Risiko zahlte sich mit dem zweiten Platz und der damit verbundenen Premiere auf dem Weltcup-Podest aus. Hählen belohnte sich damit auch für ihren Durchhaltewillen, den sie unter anderem nach dem dritten Kreuzbandriss vor knapp einem Jahr bewies. Sie gab nie auf. In Crans-Montana nahm das lange Warten am Samstag ein Ende. «Jetzt weiss ich, dass all die Strapazen es wert waren.»

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