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«Habe mich beim Schiedsrichter entschuldigt»

Der FC St. Gallen hat am Montagabend trotz einer frühen roten Karte die Grasshoppers mit 2:0 niedergerungen. Trainer Joe Zinnbauer über seinen mittlerweile verflogenen Ärger über Schiedsrichter Alain Bieri, starke Konter und Geoffrey Tréand, der erneut nicht im Aufgebot der Ostschweizer stand.
Daniel Walt
Joe Zinnbauer Trainer FC St. Gallen (Bild: Urs Bucher)

Joe Zinnbauer Trainer FC St. Gallen (Bild: Urs Bucher)

Herr Zinnbauer, 2:0 gegen die Grasshoppers, und das mit einem Mann weniger während rund 75 Minuten – ein starker Auftritt.

Joe Zinnbauer: Das sehe ich auch so. Mit Mario Mutsch haben wir nach 17 Minuten einen Führungsspieler verloren. Das Team stand zusammen und erzielte sogar das 2:0 – und zwar mit einem herrlich vorgetragenen Angriff. Das ist bemerkenswert.

Sie waren nach Mutschs Platzverweis sehr aufgebracht und haben auch nach dem Schlusspfiff noch intensiv auf Schiedsrichter Alain Bieri eingeredet. Finden Sie nach dem Studium der Videoaufnahmen immer noch, dass Rot zu hart war?

Zinnbauer: Nein. Die Bilder zeigen, dass man die rote Karte geben kann. Deshalb habe ich mich in der Kabine bei Bieri entschuldigt. Und zwar auch für meine Worte unmittelbar nach Spielschluss. Ich war nämlich sehr ungehalten, dass er nicht wie angezeigt fünf, sondern sechseinhalb Minuten hatte nachspielen lassen.

Man hatte kaum den Eindruck, dass ab der 17. Minute ein St. Galler weniger auf dem Platz stand. Hätten Sie es erwartet, dass sich Ihr Team gegen die zweitstärkste Offensive der Liga so aus der Affäre ziehen würde?

Zinnbauer: Ja und nein. Wir wissen, dass wir defensiv gut stehen können, wenn wir konzentriert sind. Überrascht hat es mich, wie mutig wir weiterhin nach vorne gespielt haben. Sogar in Unterzahl sind wir zu sieben bis acht guten Chancen gekommen.

Nicht im Aufgebot stand ein weiteres Mal Geoffrey Tréand. Für ihn dürfte es schwierig werden, zu einem neuen Vertrag zu kommen.

Zinnbauer: Das würde ich nicht so sagen. Geoffrey Tréand gibt alles, hat im Moment aber auch das Problem, dass wir erfolgreich unterwegs sind und sich deshalb Änderungen nicht aufdrängen. Er ist nicht abgeschrieben.

Gestärkt reist der FC St. Gallen nun zu Basel, in den vergangenen Jahren eine Art Lieblingsgegner der Ostschweizer. Was erwarten Sie?

Zinnbauer: Das Team soll nun zunächst den Erfolg gegen GC und die beiden freien Tage geniessen. Ab Donnerstag muss es dann konzentriert weitergehen. Mit Basel wartet ein brutal starker Gegner auf uns. Wir haben am Montag nun drei Punkte gegen den Abstieg gesammelt und können ohne Druck antreten – das ist vielleicht unsere Chance.

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