Gute Leistung mit Platz zwei gekrönt

Mit einem sehr guten zweiten Rang beim Weltcup in Österreich gehen die Radballer des RC Winterthur, Marcel Waldispühl (Maischhausen) und Peter Jiricek, in die Sommerpause. Höchst war im Final mit 7:4 etwas stärker.

Daniel Frei
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Der Thurgauer Marcel Waldispühl als sicherer Torhüter. (Bild: Daniel Frei)

Der Thurgauer Marcel Waldispühl als sicherer Torhüter. (Bild: Daniel Frei)

RADBALL. In der niederösterreichischen Hauptstadt St. Pölten zeigten der Thurgauer Marcel Waldispühl und Partner Peter Jiricek eine starke Leistung mit nur einer Niederlage. In der Vorrunde deklassierten sie gleich zu Beginn die Gastgeber aus der Wachau mit 11:0. Im Anschluss folgte ein ungefährdeter 7:4-Erfolg gegen Svitavka mit dem zweifachen Weltmeister Jiri Hrdlicka aus Tschechien. Das dritte Vorrundenspiel gegen die Trainingspartner Schnetzer/Bröll aus Höchst wurde mit 4:2 gewonnen.

Die Schweizer zeigten eine sensationelle Leistung. Zum Abschluss der Qualifikation bezwangen sie Frankreich 10:2. Als Gruppensieger traf damit das Team des RC Winterthur im Halbfinal auf Favorit Brünn. Das routinierte Weltmeisterduo von 2004, Smid/Skotak, bedeutete ein hartes Stück Arbeit. Das solide Spiel der Tschechen musste zuerst durchbrochen werden. Mit 3:1 schafften die Eidgenossen schliesslich den verdienten Finaleinzug.

Im zweiten Halbfinal trafen die beiden Teams aus Höchst aufeinander. Schnetzer/Bröll setzten sich dabei wie erwartet durch und so kam es erneut zum Match gegen die Trainingspartner aus Höchst. Die Zuschauer sahen ein hochklassiges, temporeiches Endspiel mit einer frühen Winterthurer Führung. Doch die Vorarlberger drehten die Partie und erzielten kurz vor der Pause den wichtigen Treffer zum 3:2. «Schade, dass wir nicht beim Stand von 2:2 die Seiten wechseln konnten», ärgerte sich Trainer Petr Jiricek. Der erfahrene Betreuer wusste, dass damit die Schlüsselszene bereits vorbei war. Nach dem Wiederanspiel konnten die Vorarlberger mit dem 4:2 den Vorsprung ausbauen. Nun waren die Winterthurer gefordert und mussten ihre starke Defensive öffnen. Mit einem Zwischenspurt nutzen die Österreicher ihre Chance und gewannen verdient mit 7:4.

Damit übernimmt Höchst das Leadertrikot im Weltcup. Nach der Sommerpause greifen die Eidgenossen erst wieder Anfang September in den Weltcup ein. In dieser Form ist es nur eine Frage der Zeit, wann Peter Jiricek seinen 15. Weltcupsieg feiern kann.