Gute Leistung der Weinfelder reicht nicht

EISHOCKEY. Der gute Lauf des EHC Arosa kann auch vom SC Weinfelden nicht gestoppt werden. Nach einer enormen Leistungssteigerung gegenüber dem letzten Spiel muss der SC Weinfelden gegen Leader Arosa eine unglückliche Niederlage einstecken.

Karin Reinert
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EISHOCKEY. Der gute Lauf des EHC Arosa kann auch vom SC Weinfelden nicht gestoppt werden. Nach einer enormen Leistungssteigerung gegenüber dem letzten Spiel muss der SC Weinfelden gegen Leader Arosa eine unglückliche Niederlage einstecken.

Weinfelden hochkonzentriert

Wie erwartet, spielte Arosa mit direktem Zug aufs Tor und schoss aus allen Lagen. Weinfelden agierte jedoch hochkonzentriert und konnte sogar in Unterzahl den Bündnern Paroli bieten. In der 10. Minute wurde dann Dolana perfekt angespielt, konnte alleine losziehen und der mitgelaufene Könczöl verwertete sein Zuspiel zum Führungstreffer der Thurgauer.

Nach der ersten Pause flachte das vorher intensive Spiel etwas ab. Die Gangart der Gäste wurde ruppiger, und Weinfelden verlor kurzzeitig drei Spieler nach regelwidrigen Checks der Bündner. Eine darauffolgende doppelte Überzahl blieb ungenutzt, dafür kam der Gegenschlag der Aroser postwendend, als sie wieder komplett waren. In der 30. Minute war es Hostettler, der den Pass von Y. Bruderer verwerten konnte. Es folgte ein Fehlpass, den Knutti abfangen und zu Jeyabalan spielen konnte, was die 1:2-Führung bedeutete.

Arosa erhöht weiter auf 1:3

Das Schlussdrittel war etwas zerfahren, und als Weinfelden eine weitere Strafe absitzen musste, stocherte Brändli in der 45. Minute die Scheibe ins Tor und erhöhte für Arosa auf 1:3.

Weinfelden steckte jedoch nie auf und war damit in der 49. Minute erfolgreich. P. Müller erwischte Arosas Torhüter Kunz mit einem Schuss zwischen den Schonern zum 2:3. Doch im nächsten Powerplay stellten die Bündner die alte Tordifferenz durch Jeyabalan wieder her.

Zwei Minuten vor Ende der Partie ersetzte Weinfelden den Torhüter durch einen zusätzlichen Feldspieler und musste einen weiteren Gegentreffer durch Amstutz zum Schlussresultat von 2:5 hinnehmen.