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Gut gewischt

Die kleine Sportfrage
Pascal Koster

Curling ist ein Präzisionssport. Nicht die Kraft, sondern eine ruhige Hand ist entscheidend. Die Männer dürften daher gegenüber den Frauen keine Vorteile haben. Dennoch spielen die Profis geschlechter­getrennt. Warum?

Beim Abstoss des Steines spielt es tatsächlich keine Rolle, ob Mann oder Frau. Natürlich sind die Männer in der Lage, schnellere Steine abzugeben. Jedoch ist ­diese Fähigkeit nur bei Takeouts erforderlich, und solche gelingen auch mit der Geschwindigkeit, die eine Frau dem Stein mitgeben kann. Curling besteht allerdings nicht nur aus der Steinabgabe. Ein weiterer wichtiger Part ist die «Steinverarbeitung». Mit dem Wischen kann beispielsweise eine verunglückte Abgabe noch korrigiert werden. Gefragt ist beim Beseneinsatz vor allem eines: Muskelkraft. Die Männer können durch Wischen daher eine stärkere Gleitwirkung erzielen. Sie wären im Vorteil.

Ganz geschlechtergetrennt ist das Curling doch nicht. Seit 2008 findet jährlich die Curling-Mixed-Doubles-WM statt. Wie der Name schon verrät, duellieren sich dort Mixed-Paare. Die Schweiz ist mit sechs Titeln Rekordweltmeisterin. Im kommenden Februar im südkoreanischen Pyeongchang wird das Mixed-Doppel-Curling gar erstmals olympisch sein. Für die Schweiz werden Martin Rios und Jenny Perrin antreten.

Pascal Koster

Weshalb tun die das? Die Welt des Sports steckt voller kleiner Rätsel. Einigen zentralen und weniger zentralen Fragen aus der Welt der Profis geht die Sportredaktion in dieser Rubrik nach.

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