Gut gespielt, aber trotzdem knapp verloren

Der HSC Kreuzlingen beschliesst in der 1. Liga mit dem 25:27 (13:11) gegen die SG Albis Foxes/GC Zürich eine miserable Rückrunde. Geblieben ist nur ein Platz im hinteren Mittelfeld.

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handball. In einem für die Grenzstädter bedeutungslosen Match gelang es immerhin, den Tabellenzweiten bis zuletzt herauszufordern. Der HSCK zeigte zwar eine durchaus motivierte Leistung, scheiterte jedoch in der Schlussphase an der fehlenden Konstanz. Damit war auch dieses letzte Saisonspiel symptomatisch für den Verlauf der Rückrunde, in der das Team des scheidenden Trainers Roger Bertschinger (neuer Trainer der Seen Tigers/2. Liga) eine Spitzenplazierung in der Rangliste vor allem wegen der fehlenden Heimstärke einbüsste.

Von den elf Auftritten vor eigenem Publikum in den vergangenen sieben Monaten gingen deren sieben verloren.

Stark in der Defensive

Die Gastgeber fanden gut in die Partie und dominierten in den ersten zehn Spielminuten. Der Tabellenzweite aus Zürich wirkte nur bedingt stabil, konnte sich jedoch steigern. Bei Kreuzlingen trumpfte Laszlo Lesko in einer starken Defensive mit einer überzeugenden Darbietung auf.

Ihm war es mit zu verdanken, dass der HSCK sich bis kurz vor der Pause einen 13:9-Vorsprung herausgespielt hatte und damit dem SC Frauenfeld aus der Ferne Schützenhilfe zu bieten schien. Doch die Truppe vom Zürichsee konnte bis zum Seitenwechsel den Rückstand noch auf 11:13 verkürzen.

Gäste cleverer

Nach dem Seitenwechsel taten sich die Einheimischen ziemlich schwer und gerieten bis zur Hälfte des zweiten Durchgangs mit 19:22 in Rücklage. Die kämpferische Einstellung der HSCK-Truppe war allerdings bemerkenswert.

Man kehrte ins Spiel zurück und durfte nach dem 23:22 durch den überraschend effizienten Gabor Gacsaly gar auf einen persönlichen Heimsieg zum Abschluss hoffen. Doch in den entscheidenden Momenten in der dramatischen Endphase waren die Gäste cleverer und konnten in den beiden letzten Minuten noch den glücklichen 27:25-Auswärtserfolg erkämpfen. Die HSCK-Akteure blieben schlecht belohnt. (lo.)

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