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GROSSE BÜHNE: Siege, Medaillen, Rekorde

Der Thurgauer Sport erlebte 2017 einmal mehr ein erfolgreiches Jahr. Vor allem Einzelsportler zeigen immer wieder, wie viel Potenzial in der Region steckt.
Matthias Hafen
Die Schweizer Jassfreunde im Schatten des Schlosses (Bild: Mario Testa)

Die Schweizer Jassfreunde im Schatten des Schlosses (Bild: Mario Testa)

Matthias Hafen

matthias.hafen@thurgauerzeitung.ch

Der Thurgau mag seit 1934 und Heinrich Häberlin keinen Bundesrat mehr haben. Und auch gesellschaftspolitisch wird der Kanton oft als Randregion betrachtet. Im Sport aber, da mischten die Thurgauer im landesweiten Vergleich auch heuer ganz vorne mit. Immer wieder nutzen sie die grossen Bühnen, um das hervorragende sportliche Schaffen im Kanton unter Beweis zu stellen.

Mit Kariem Hussein und Yasmin Giger stellt der Thurgau in der Leichtathletik, einer notabene weltumspannenden Sportart, gleich zwei grosse Namen. Wobei die 18-jährige Giger noch ganz am Anfang ihrer Karriere steht. In diesem Jahr schaffte die Romanshornerin den Sprung in die Elite, qualifizierte sich an der U20-EM mit einer Rekordzeit über 400 m Hürden für die WM der «Grossen» in London.

Im Golf wächst mit Joel Girrbach ein Talent heran, das es gemäss Experten noch weit bringen kann. Als erster Schweizer überhaupt gewann der Kreuzlinger 2017 die Swiss Challenge im luzernischen Hildisrieden.

Zweite Karriere mit überwältigendem Erfolg

Potenzial für sportliche Grosserfolge ist im Thurgau überdurchschnittlich vorhanden. Der Kreuzlinger Ruderer Nico Stahlberg hatte seine Karriere als Teil des Schweizer Doppelvierers schon beendet, da entschied er sich, es noch als Einzelruderer zu versuchen – mit überwältigendem Erfolg. In diesem Jahr entschied er als erster Schweizer seit dem legendären Xeno Müller den Gesamtweltcup zu seinen Gunsten. Es ist ein Triumph, der die Thurgauer gar von einer olympischen Medaille träumen lässt.

Auch abseits der grossen Bühnen zeigen die Thurgauer Talent. Der Rollstuhlathlet Marcel Hug aus Pfyn bleibt in seiner Domäne das Mass aller Dinge. Und Orientierungsläufer Daniel Hubmann aus Eschlikon findet die Posten noch immer schneller als viele seiner Konkurrenten. Auch im BMX wächst dank Junioren-Welt- und Europameister Cédric Butti ein Seriensieger heran.

Für solche Erfolge braucht es nebst Talent viel Biss und Willen der Sportler. Es zeigt aber auch, dass im Thurgau an der Basis mit Herzblut und grossem Know-how gearbeitet wird. Gerade im Nachwuchs können die Trainerleistungen nicht genug hoch eingeschätzt werden. Dank seiner Sportschulen bietet der Kanton auch ideale Voraussetzungen, um den Sport gezielt zu fördern.

Zwei Teams bilden die sportlichen Leuchttürme

In Mannschaftssport bilden der HC Thurgau und Volley Amriswil die Leuchttürme des Kantons. Während die Volleyballer Titel en masse gewinnen, sorgt der HCT dafür, dass der Thurgau auch in einer der zwei Schweizer Hauptsportarten in der Nationalliga vertreten ist. Nur im Fussball überlassen die Thurgauer die grosse Bühne den anderen. Wobei die Erfolge des FC Basel in diesem Jahr ohne den Egnacher Michael Lang so wohl auch nicht möglich gewesen wären.

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