Gossau muss den neuen Nationalgoalie fordern

In der elften NLA-Runde empfängt Fortitudo Gossau heute um 17.30 Uhr Bern Muri. Dabei gilt es vor allem, sich in der Offensive zu steigern.

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HANDBALL. Nach dem einzigen Auftritt im Schweizer Cup und der 21:29-Niederlage bei Pfadi Winterthur steht für Gossau wieder die Meisterschaft im Zentrum. Heute ist der Tabellenfünfte Bern Muri zu Gast in der Buechenwaldhalle. Wollen die Gossauer mithalten, ist eine Steigerung gegenüber dem Spiel in Winterthur erforderlich. Dort hat die Mannschaft von Predrag Borkovic in der Offensive zu fehlerhaft gespielt. Gegen die in der ersten Halbzeit wenig überzeugenden Winterthurer konnte Fortitudo aus vielen guten Abschlusspositionen kaum Profit schlagen. Einzig Daniel Stahl konnte mit sieben Treffern überzeugen. Probleme mit der Achillessehne führten aber dazu, dass er über die Hälfte der Partie von der Bank aus verfolgen musste.

Die Berner gastierten Mitte Woche beim NLB-Club Arbon. Im Cup blieben sie beim 36:25-Erfolg ungefährdet. Nicht der 156fache Schweizer Nationalspieler Antoine Ebinger oder der serbische Internationale Dragan Marjanac waren im Tor der Berner fast unüberwindbar, sondern ein erst 17-Jähriger. Nikola Portner, der bereits in der WM-Qualifikation gegen Italien bei seinem Début grossartig hielt, war in Arbon dafür verantwortlich, dass sein Team trotz Nachlässigkeiten in der Abwehrarbeit zur Pause schon mit neun Toren voraus lag. (tw)