Goldmedaillen für Kenia und Bahrain

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Marathon Der Kenianer Geoffrey Kirui und die seit 2016 für Bahrain startende Rose Chelimo eroberten in London die WM-Titel im Marathon. Kirui setzte sich in 2:08:27 Stunden vor Tamirat Tola durch. Chelimo entschied in 2:27:11 das enge Laufduell gegen Edna Kiplagat für sich, als sie mit einem Konter auf einen Angriff ihrer Rivalin reagiert hatte.

Im Rennen der Männer fiel die Entscheidung auf dem Rundkurs mit Start und Ziel auf der Tower Bridge kurz nach dem 35. Kilometer, als der favorisierte Äthiopier Tola, der Olympia-Dritte von 2016 über 10 000 m, Kirui ziehen lassen musste. Die beiden hatten sich kurz nach Rennhälfte von der Spitzengruppe abgesetzt. Bronze ging an Alphonce Simbu aus Tansania. Für Kirui war es der grösste Erfolg seiner Karriere, nachdem er im Frühjahr den prestigeträchtigen Boston Marathon gewonnen hatte.

In beiden Läufen glänzten mehrere Stars durch Abwesenheit. Bei den Männern fehlte Titelverteidiger und GP-Bern-Sieger Ghirmay Ghebreslassie aus Eritrea ebenso wie der kenianische Olympiasieger Eliud Kipchoge und dessen Landsmann, der Jahresbeste Wilson Kiprotich. Bei den Frauen fehlten sowohl Mary Keitany, die im Frühjahr die zweitbeste je gelaufene Zeit aufgestellt hatte, als auch Tirunesh Dibaba. Schweizer Teilnehmer waren keine am Start. (sda)