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Götterdämmerung? Cristiano Ronaldos Stern droht zu verglühen

Superstar Cristiano Ronaldo dominiert seit Jahren das Geschehen in der Königsklasse. Doch vor dem Achtelfinal-Rückspiel gegen Atlético Madrid steht Mister Champions League mit dem Rücken zur Wand.
Christoph Stukenbrock und Micaela Taroni (SID)

Götterdämmerung? Davon will Mister Champions League nichts wissen. «Uns steht ein fantastischer Abend bevor», betont Cristiano Ronaldo. Gedanken an ein mögliches Scheitern im Achtelfinal der Königsklasse? Die haben im Kosmos des Weltstars von Juventus Turin keinen Platz.

«Die Mannschaft ist zuversichtlich, dass wir ein grosses Match abliefern können, und ich bin es auch», sagte der Portugiese vor dem Rückspiel von heute Dienstag (21 Uhr/Dazn) gegen Atlético Madrid und schwor die Tifosi via Klub-TV mit eindringlichen Worten auf eine «besondere Nacht» ein. Zur Erinnerung: Turin hatte das Hinspiel in der spanischen Hauptstadt 0:2 verloren.

Mit 34 Jahren nach grosser Karriere am Scheideweg

Doch bei allem Pathos und aller zur Schau gestellten Überzeugung: Ronaldo, inzwischen 34 Jahre alt, steht am Scheideweg seiner grossen Karriere. Spötter behaupten gar, der fünfmalige Champions-League-Sieger und -Rekordtorschütze habe seinen Zenit schon überschritten. Fakt ist: Der leuchtendste Stern der Königsklasse droht heute Abend zu verglühen. Erstmals nach neun Jahren könnten die Viertelfinals ohne den erfolgreichsten Fussballer des Planeten vonstatten gehen.

Ein Aus in der ersten K.-o.-Runde wäre im Land des Calcio nur schwer zu erklären. Über 100 Millionen Euro an Ablöse hatte Juventus ausgegeben, um den siebenmaligen Königsklassen-Torschützenkönig, ausgestattet mit einem Rentenvertrag bis 2022, nach Piemont zu lotsen. Ronaldo, so die Hoffnung der ­Bianconeri, sollte den italienischen Serienmeister nach den schmerzhaften Final-Pleiten 2015 und 2017 am besten schon in dieser Saison auf den europäischen Fussball-Thron hieven.

Ronaldo spürt den Druck, der auf seinen Schultern lastet. Und er spürt auch die allgemeine Skepsis angesichts der 0:2-Hypothek aus dem Hinspiel. Zudem sorgten die hohen Eintrittspreise zuletzt für Proteste unter den Juve-Anhängern. «Denkt positiv, lasst uns daran glauben», appelliert der fünfmalige Weltfussballer an die Fans. Das Weiterkommen sei möglich, «aber wir brauchen eure Hilfe. Ihr sorgt im Stadion für eine fantastische Stimmung, und wir werden auf dem Spielfeld unser Bestes geben», lautet seine Botschaft.

Probleme mit Simeones Abwehrarbeitern

Ob das gegen die Defensiv-Künstler des verrückten Trainergenies Diego Simeone reicht, darf nach dem Hinspiel bezweifelt werden. Schon in Madrid degradierte Atléticos Abwehrbollwerk Ronaldo zu «einem unter vielen» (Gazzetta dello Sport). Nach nichts sehnt sich Atlético mehr, als nach einem Weiterkommen gegen Ronaldo. (sid)

Champions League. Achtelfinals. Rückspiele. Dienstag, 20.45 Uhr: Juventus Turin – Atlético Madrid (Hinspiel 0:2). Manchester City – Schalke (Hinspiel 3:2).

Mittwoch, 20.45: Bayern München – Liverpool (Hinspiel 0:0/SRF 2). FC Barcelona – Olympique Lyon (Hinspiel 0:0).

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