Goalie-Doktor unterstützt Markkanen

EISHOCKEY. Das 1:7 zum Halbfinal-Auftakt gegen die ZSC Lions hat bei Qualifikationssieger Zug Spuren hinterlassen. Aufgebaut werden muss bis zum heutigen Spiel zwei im Zürcher Hallenstadion in erster Linie Goalie Jussi Markkanen.

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EISHOCKEY. Das 1:7 zum Halbfinal-Auftakt gegen die ZSC Lions hat bei Qualifikationssieger Zug Spuren hinterlassen. Aufgebaut werden muss bis zum heutigen Spiel zwei im Zürcher Hallenstadion in erster Linie Goalie Jussi Markkanen. Auch wenn Sportchef Patrick Lengwiler die Ursache der deutlichen Niederlage in einer ungenügenden Defensivleistung seiner Mannschaft ortet – «wir hätten auch mit jedem anderen Torhüter verloren» – kommt in Zug leichte Nervosität auf. Bereits in den vergangenen drei Jahren hatte Markkanen eine überdurchschnittliche Qualifikation gespielt, seine Leistungen im Playoff aber jeweils nicht bestätigen können. Um dem 36jährigen Finnen bei der Suche nach neuem Selbstvertrauen zu helfen, wird ihm Landsmann Olli-Pekka Äjälä zur Seite gestellt. Der 46-Jährige hat in Finnland unter anderem bei den nationalen Juniorenauswahlen die Torhüter gecoacht. Zugs Trainer Doug Shedden sagt dazu: «Jussi hilft es jeweils sehr, wenn der Goalie-Doktor bei uns ist.»

Auf Seite der ZSC Lions überraschte in Spiel eins nebst der Treffsicherheit vor allem der disziplinierte Auftritt der Spieler von Bob Hartley – selbst angesichts einer sicheren Führung. (tw/nbe)

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