GLÜCK: Wawrinka geht Nadal aus dem Weg

Stan Wawrinka startet an den French Open, die morgen beginnen, gegen den Qualifikanten Jozef Kovalik. Auch sonst darf der 32-jährige Westschweizer mit der Auslosung zufrieden sein.

Drucken
Teilen
Stan Wawrinka würde in Paris erst im Final auf den Topfavoriten Rafael Nadal treffen. (Bild: KEY)

Stan Wawrinka würde in Paris erst im Final auf den Topfavoriten Rafael Nadal treffen. (Bild: KEY)

Stan Wawrinka hat Glück. Am French Open befindet er sich nicht in der Tableauhälfte von Topfavorit Rafael Nadal und könnte so erst im Final auf den neunfachen French-Open-Sieger treffen. Wahrscheinlichster Viertelfinalgegner Wawrinkas wäre Marin Cilic, im Halbfinal würde gemäss Papierform Andy Murray oder Kei Nishikori warten. Der erste mögliche Gesetzte für Wawrinka wäre in der dritten Runde der unberechenbare Italiener Fabio Fognini (ATP 29), im Achtelfinal könnte es zum Zweikampf gegen den französischen Publikumsliebling Gaël Monfils (ATP 16) kommen.

Weniger Losglück hatte hingegen Rafael Nadal. Bereits in der ersten Runde wartet mit dem hochtalentierten, aber launischen Benoît Paire (ATP 45) eine tückische Aufgabe auf ihn. Der Franzose gewann in Madrid gegen Wawrinka und forderte diesen auch in Rom drei Sätze lang. Zudem findet sich Nadal in der gleichen Tableauhälfte wie Titelverteidiger Novak Djokovic und Dominic Thiem, der ihm vor einer Woche in Rom seine einzige Saisonniederlage auf Sand zufügte, wieder. Der Serbe und der Österreicher könnten im Viertelfinal aufeinander treffen.

Auch Bacsinszky mit gutem Startlos

Bei den Frauen trifft die als Nummer 30 gesetzte Timea Bacsinszky in der ersten Runde auf die Spanierin Sara Sorribes Tormo (WTA 83), der sie im vergangenen Sommer in Gstaad keine Chance liess. Erste gesetzte Gegnerin der Viertelfinalistin des vergangenen Jahres könnte in der dritten Runde die Slowakin Dominika Cibulkova, die Nummer sieben der Welt, sein. Viktorija Golubic (WTA 63) kommt zu einer Revanche gegen die Weissrussin Alexandra Sasnowitsch (WTA 96), der sie im April in Biel und im Fedcup-Halbfinal unterlag. Falls sie gewinnt, könnte die Zürcherin in der zweiten Runde auf die als Nummer 32 gesetzte Chinesin Zhang Shuai treffen.

Mit der 19-jährigen Jil Teichmann (WTA 153) könnte ab morgen noch eine dritte Schweizerin dabei sein. Die Bielerin hat die Möglichkeit, sich erstmals für das Hauptfeld eines Grand-Slam-Turniers zu qualifizieren. (sda)

Aktuelle Nachrichten