Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Gigers Verletzung und deren Auswirkungen

Ives Bruggmann
Samuel Giger (Bild: Keystone)

Samuel Giger (Bild: Keystone)

Rückschlag Mitfavorit Samuel Giger muss für den Unspunnen-Schwinget morgen in Interlaken Forfait erklären. Der 19-jährige Thurgauer leidet an einer Schulterverletzung. Giger hatte sich die Verletzung am 12. August am Schaffhauser Kantonalschwingfest zugezogen. Der letzte Belastungstest am Donnerstagabend endete nicht wie gewünscht. Die Gefahr, sich am Unspunnenfest eine gravierendere Verletzung einzufangen, war zu gross.

Für Giger ist die Absage ein herber Dämpfer. Der Zimmermann-Lehrling aus Ottoberg hat in diesem Jahr drei ­Feste gewonnen, darunter in Davos erstmals das Nordostschweizer Teilverbandsfest. Zudem ist er Zweiter in der inoffiziellen Jahreswertung. Doch auch für den Nordostschweizer Teilverband ist die Absage Gigers eine schlechte Nachricht. Mit ihm fehle nicht nur eine starke Unterstützung für das Gesamtergebnis, sondern gar ein Mitfavorit auf den Tagessieg, sagt Beat Abderhalden, Technischer Leiter der Nordostschweizer Schwinger. Er sei zwar über die Verletzung informiert gewesen, doch von der definitiven Absage habe auch er erst kurzfristig erfahren.

Ohne Giger ändert sich die Ausgangslage für die Ostschweizer markant. Dennoch bleibt Abderhalden positiv. «Wir müssen vorwärts schauen. Wenn alle ihre Leistung abrufen, liegt viel drin», sagt er. Die Nordostschweizer sind am Donnerstag vor einer Woche ein letztes Mal vor dem Unspunnen-Schwinget zusammengekommen. Neben eines Trainings stand auch ein gemeinsames Nachtessen auf dem Programm. Was ­Abderhalden dort sah, macht ihm Mut. «Mit dem Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft bin ich sehr zufrieden. Jeder will dem anderen helfen.»

Trotz starker Berner zuversichtlich

Zusammenhalt wird auch nötig sein, um die erfolgsverwöhnte Berner Mannschaft aufhalten zu können. «Die Berner sind die Favoriten und zu vielem fähig. Das ist klar», sagt Abderhalden. Und dennoch sei er zuversichtlich. Die beiden übrig gebliebenen Leader der Ostschweizer, Daniel Bösch und Armon ­Orlik, bekommen es am Anfang mit den stärksten Bernern, Christian Stucki respektive Matthias Sempach, zu tun. «Ich finde es gut, dass sie gleich zu Beginn aufeinandertreffen», sagt Abderhalden. Er vermutet, dass seine beiden Schützlinge im ersten Gang das absolute Risiko meiden werden. «An einem Tag mit sechs Gängen ist auch dann noch vieles möglich.»

Ives Bruggmann

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.