Schweizer Skitalent Gian-Luca Barandun mit Gleitschirm in Schluein tödlich verunglückt

Gian-Luca Barandun, Mitglied des Schweizer A-Kaders, ist am Sonntagvormittag mit einem Gleitschirm in Graubünden abgestürzt. Der 24-Jährige verletzte sich beim Aufprall so schwer, dass er noch auf der Unfallstelle verstarb.

Tim Naef
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Bild: pd

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Swiss-Ski sei über den Unfalltod zutiefst bestürzt und erschüttert. «Die Swiss-Ski-Familie ist in dieser schweren Zeit in Gedanken bei der Trauerfamilie. Wir sprechen ihr unser herzlichstes Beileid aus», so Markus Wolf, Geschäftsführer von Swiss-Ski. Der gesamte Verband trauere um den jungen Skirennfahrer.

In Schluein abgestürzt

Wie die Kantonspolizei auf Anfrage von «Tagblatt Online» bestätigt, ereignete sich das Unglück am Sonntagvormittag im bündnerischen Schluein. Gian-Luca Barandun sei kurz vor 11 Uhr von Ladir nach Schluein auf einem Schulungsflug unterwegs gewesen. Auf dem Anflug zum unweit entfernten, offiziellen Landeplatz habe er Steilspiralen (akrobatische Flugfigur im Gleitschirmfliegen) ausgeführt.

«Dabei geriet er zu tief und stürzte auf das Wiesland», so die Kantonspolizei. Barandun verletzte sich beim Aufprall so schwer, dass er noch auf der Unfallstelle verstarb. «Zurzeit laufen die Untersuchungen», sagt Roman Rüegg, Mediensprecher der Kantonspolizei Graubünden. Mehr könne er zurzeit nicht sagen. 

In Bormio bestes Resultat

Barandun gehörte seit der Saison 2017 dem Schweizer A-Kader an. Der Bündner absolvierte 17 Rennen im Weltcup. Im Dezember 2017 erreichte er in der Kombination in Bormio mit Rang 9 sein bestes Resultat.