Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

St.Otmar erzwingt Spiel fünf, aber gewonnen ist noch nichts

Die NLA-Handballer St.Otmars wenden das Saisonende ab. Sie setzen sich daheim gegen Bern 34:30 durch und gleichen die Playoff-Viertelfinalserie aus. Zum Weiterkommen ist nun ein Auswärtssieg notwendig.
Daniel Good
Severin Kaiser erzielt zehn Tore und ist damit erfolgreichster Torschütze auf St. Galler Seite. (Bild: Hanspeter Schiess)

Severin Kaiser erzielt zehn Tore und ist damit erfolgreichster Torschütze auf St. Galler Seite. (Bild: Hanspeter Schiess)

Die St.Galler und Berner Handballer sind heimstark – aber auswärts anfällig auf Niederlagen. St.Otmar gewann bislang alle Heimspiele in dieser Saison gegen den BSV Bern. Auch die wichtige vierte Partie in den Playoff-Viertelfinals entschieden die Ostschweizer für sich. Hätten sie gestern verloren, wäre die Saison für den St.Galler NLA-Club schon beendet gewesen. Gestern aber stellte St.Otmar einmal mehr seine Heimstärke unter Beweis und gewann gegen die hartnäckigen Berner 34:30.

Alles war nicht gut im Spiel der St.Galler, aber der Erfolg fiel verdient aus. In der Playoff-Serie, die über maximal fünf Spiele führt, haben nun beide Mannschaften je zwei Siege auf dem Konto. 2:2. Nun kommt es morgen in Gümligen zum entscheidenden Spiel im Kampf um die Halbfinalqualifikation.

Erfolgreichster Torschütze in den Reihen St. Otmars war der Linksaussen Severin Kaiser, der auch fast immer zu den Penaltys antrat. Der quirlige Basler traf gegen Bern zehnmal. «Aber genauso wichtig ist die Abwehr», sagte Kaiser. «Es nützt nichts, wenn wir mehr als 30 Tore erzielen, aber noch mehr Gegentreffer erhalten.»

Ein 42-Jähriger im Tor

Im Heimspiel gegen Bern war der St.Galler Abwehrverbund oft auf dem Posten. Die Berner Angriffe verfingen sich immer wieder in der Defensive der Ostschweizer. Bester St.Galler war Torhüter Aurel Bringolf, der deutlich besser spielte als Edin Tatar, der Nationalgoalie von Bosnien-Herzegowina im Tor der Berner.

In der zweiten Halbzeit kam deshalb sogar Antoine Ebinger zum Einsatz. Der 42-jährige Ur-Berner war früher während vieler Saisons Stammgoalie St.Otmars. Aber auch Ebinger schaffte es nicht, die Angriffswellen der St.Galler zu stoppen. Insbesondere St.Otmars Spielertrainer Bo Spellerberg wurde nach der Pause immer stärker. Der Däne kam auf acht Tore.

St.Otmar lag fast immer im Vorsprung. Aber entscheidend abzusetzen vermochten sich die Ostschweizer erst in der Schlussphase, als Andrija Pendic in der 54. Minute einen Siebenmeter zum 30:25 verwertete. Topskorer Kaiser fand klare Worte nach dem Spiel:

«Im Playoff musst du zeigen, was du kannst. Sonst bist du schnell draussen!»

Schon morgen im fünften und entscheiden Spiel dieser Playoff-Serie stehen die Qualitäten St. Otmars wieder auf dem Prüfstand. Denn gewonnen ist mit dem gestrigen Sieg so gut wie nichts. Es wird schwierig, dessen ist sich auch Kaiser ­bewusst.

St.Otmar hat in dieser Saison noch nie in Bern gewonnen

St.Otmar hat in dieser Saison noch kein Auswärtsspiel gegen den BSV Bern gewonnen. Immerhin gab es für die St.Galler im Bernbiet im November ein Unentschieden – nach einer 28:20-Führung. Das fühlte sich wie eine Niederlage an.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.