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GESUNDHEIT: Büchel gönnt sich mehr Ruhe

Im vergangenen Sommer war die 800-m-Läuferin Selina Büchel oft erkältet und im Wettkampf müde. Das will die Toggenburgerin in diesem Jahr verhindern.
Raya Badraun
Selina Büchel konnte im vergangenen Jahr nicht immer alles geben. (Bild: Alessandro della Valle/Keystone (Magglingen, 19. Februar 2017))

Selina Büchel konnte im vergangenen Jahr nicht immer alles geben. (Bild: Alessandro della Valle/Keystone (Magglingen, 19. Februar 2017))

Raya Badraun

Selina Büchel ist immer wieder leicht erkältet. «Das war schon als Kind so, daran habe ich mich gewöhnt. Es gehört einfach zu mir», sagt sie. Im vergangenen Jahr waren die Erkältungen ­jedoch besonders hartnäckig. Mehrmals musste Büchel deshalb im Sommer pausieren. Nach der Schweizer Meisterschaft, kurz vor der Leichtathletik-WM in London, verbrachte die Toggenburgerin gleich mehrere Tage im Bett. «Zu diesem Zeitpunkt hätte die Form eigentlich steigen sollen», sagt Büchel. Es war Mitte Juli, der Höhepunkt stand bevor. Doch die Krankheit machte sie müde, vor allem im Wettkampf. Am Ende verpasste sie den WM-Final ganz knapp.

Zwar lief Büchel vergangene Saison oft unter zwei Minuten, ihre Bestzeit aus dem Jahr 2015 verpasste sie jedoch deutlich. ­Damals lief sie die 800 Meter in 1:57,95 Minuten. «Um so eine Zeit zu laufen, muss viel zusammenspielen», sagt Büchel. Die besten Leistungen zeigte sie ­indes im Training. Dort lag wahrscheinlich auch der Kern des Problems. «Ich bin eine Person, die gerne Gas gibt», sagt Büchel, die für den KTV Bütschwil startet. Sie trainierte deshalb tendenziell «eher zu hart». Das hat sich nun, nach der Saisonanalyse, zwar nicht komplett verändert. Strenge Trainings und Wochen wird es auch in Zukunft geben. Doch ­dazwischen nimmt sie sich nun bewusster auch einmal einen Tag frei, gönnt sich dadurch mehr Ruhe und Erholung. «Ich versuche, wieder besser auf meinen Körper zu hören», sagt die 26-Jährige.

Vorbereitung an der Sonne in Portugal

Wie viel weniger sie nun trainiert, kann Büchel nicht genau beziffern. Sie betont stattdessen, dass es eigentlich nur eine kleine ­Umstellung ist. Diese zeigt bisher jedoch Wirkung. «Es tut mir gut, wenn ich es zwischendurch ruhiger nehmen kann», sagt Büchel, die seit bald zwei Jahren ganz auf den Sport setzt. Auch gesundheitlich geht es ihr besser. Seit sie nach den Ferien im Herbst wieder mit dem Training begonnen hat, war sie nie krank. «Ich habe das Gefühl, dass mein Immunsystem wieder stärker ist», sagt Büchel. So konnte sie sich ohne Zwischenfälle auf die Hallen­saison vorbereiten.

Die Trainings absolvierte sie in diesem Winter nicht nur in der Ostschweiz. Kurz nach Weihnachten reiste sie für zwei Wochen an die Sonne nach Portugal, wo sie sich der Trainingsgruppe von Steeple-Läuferin Fabienne Schlumpf angeschlossen hat. Mit den Trainingsleistungen ist ­Büchel bisher zufrieden. Wie sich die gute Vorbereitung auf den Wettkampf auswirkt, wird sich ­jedoch erst noch zeigen. Den ersten Gradmesser absolviert sie an diesem Wochenende. Am Sonntag startet sie beim Hallenmeeting im Athletik-Zentrum St. Gallen über 400 m. Danach folgen zwei 800-m-Rennen vor dem Höhepunkt Anfang März, der Hallen-WM in Birmingham.

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