Genf und Tessin tanzen aus der Reihe

FUSSBALL. Von der Super League bis zur 1. Liga wird bei Punktegleichheit das Torverhältnis berücksichtigt, bei fast allen unteren Ligen die Strafpunkte.

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FUSSBALL. Von der Super League bis zur 1. Liga wird bei Punktegleichheit das Torverhältnis berücksichtigt, bei fast allen unteren Ligen die Strafpunkte. «Diese Regel kam vor ein paar Jahren von den regionalen Fussballverbänden», erklärt Heinz Rähmi vom Schweizerischen Fussballverband, der für die Gruppe 6 der 2. Liga interregional verantwortlich ist. «Wir haben die Regel danach auch in der 2. Liga interregional eingeführt», sagt Rähmi. Nur in Genf und im Tessin ist die Strafpunkte-Regel auch in den unteren Ligen noch nicht in Kraft.

Mehr auf Fairplay setzen

Die Verantwortlichen wollten einfach mehr auf Fairplay setzen, wie Rähmi erklärt. «Es ist aber schon verrückt, wenn dann eine oder zwei gelbe Karten über den Aufstieg entscheiden.»

Genau so ist es dem FC Kreuzlingen vor einer Woche ergangen. Obwohl der FCK (+29) das bessere Torverhältnis als der FC Kosova (+17) hat, durfte sich Kosova über den Aufstieg in die 1. Liga freuen – weil Kreuzlingen insgesamt zweimal mehr Gelb gesehen hat.

1500 Franken für den FCK

Parallel zu dieser Strafpunkte-Regel vergibt der Fussballverband einen Fairnesspreis. Der Sieger heisst FC Kosova und erhält 2500 Franken. Zweiter wurde der FC Kreuzlingen, der 1500 Franken kassiert. (rar)